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Mit Mut und Spaß auf die Bühne

In der kommenden Woche steht Gera im Zeichen des Schauspiels. Zum einen landet der Goldene Spatz und bringt das größte Kinder- und Filmfestival zum 20. Mal nach Gera und zum anderen geht das größte Geraer Schülertheatertreffen zum 19. Mal on stage.   

Kinder und Jugendliche für das Theater zu interessieren, aufzuzeigen was das Theater zu bieten hat, angefangen bei der Kreativität bis hin zum Verlust der Angst, sich auf der Bühne präsentieren zu können, ist die Intention der Geraer Schülertheatertage.  

Initiator dieses Festivals ist der Verein Schau+Spiel-Haus e.V.. „Aus der einstigen Arbeitsgruppe ‚Schülertheater‘, die seit 1995 die Theatertage organisieren, ist der Verein hervorgegangen”, erklärt Patrick Berthold, Mitglied des Vereins. Er ist angehender Lehrer für Biologie und Geographie und seit neun Jahren engagiertes Mitglied im Verein. 

In Zusammenarbeit mit der TheaterFABRIK lädt der Verein alle Kinder und Jugendlichen im Alter von sieben bis 20 Jahren zum Theaterspielen und all jene, die lieber genießen, zum Zuschauen ein. 

Das Festival findet vom 7. bis 11. Mai statt und richtet sich an alle Theaterbegeisterten in Gera und Umgebung. Rund 20 Theatergruppen, die in der Schule oder in der Freizeit proben, werden ihre Kunst öffentlich präsentieren. „Frei von jeglichen Wettbewerbsgedanken möchten wir einen Raum für Begegnung und Austausch zwischen jungen Menschen schaffen. Daher geben wir auch nur ein Motto vor, an dem sich die Kreativen orientieren können - es heißt ‚wandelbar‘”, erklärt Berthold. „Das Festival bietet allen Produktionsformen und Arbeitsständen eine Plattform. Neben fertigen Stücken werden Szenen, Probenstände oder Fragmente aufgeführt. Gemeinsam mit den Schülern werden wir eine Bandbreite theatraler Arbeit zeigen”, erfreut sich Hatice Karagöl. Seit September ist sie für ein Jahr Theaterpädagogin der TheaterFABRIK. Neben der Organisation der Geraer Schülertheatertage leitet sie gemeinsam mit Peter Przetak das Theaterlabor. Hier werden junge Menschen an Theatertechniken herangeführt und präsentieren am Ende ihr einstudiertes Stück. 

Doch es wird nicht nur ein buntes, spannendes und vielseitiges Programm der einzelnen Leistungen geben. „Wir wollen auch den Austausch fördern, daher sind die Tage in Szenarien gegliedert, nach jedem finden Nachgespräche statt, die das Gesehene reflektieren und in Kontext mit eigenen Erfahrungen gebracht werden sollen”, erklärt die Theaterpädagogin. 

Im Rahmen der Geraer Schülertheatertage finden als Teilprojekte die Mini- und die Maxiwerkstatt statt. Bereits im November lädt die Maxiwerkstatt Kinder und Jugendliche ab elf Jahren zu einem dreitägigen Workshop ein. Gemeinsam mit ihren Spielleitern können sie an ihrem Stück unter Anleitung einer theaterpädagogischen Fachkraft arbeiten, um neue Kenntnisse und Fähigkeiten der Theaterkunst zu erlernen und das eigene Werk zu vertiefen.

In Eigenregie - ohne städtische Unterstützung - stemmen der Schau+Spiel-Haus e.V. mit der TheaterFABRIK dieses Festival und müssen jährlich neu bangen, ob es eine erneute Auflage der Schülertheatertage geben wird.  

( Fanny Zölsmann, 04.05.2012 )

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