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Gastgeber für Abschlussfeier

Was das Christliche Jugendwerkdorf (CJD) Leumnitz in Sachen Berufsbildung leistet, ist aller Ehren wert. Kein Wunder also, wenn das bundesweite Berufsbildungswerk seine diesjährige festliche Abschlussfeier des Berufswettbewerbs nach Gera vergab. Aus allen Richtungen der Windrose eilen am 18. April Lehrlinge herbei. Die Besten des beruflichen Wetteiferns gilt es zu ehren. Voller Freude teilten die Geschäftsführerin des Geraer Jugenddorfes, Dr. Brigitte Langer, und der Ausbildungsleiter Jürgen Kiß mit, dass die Geraer Bildungseinrichtung bereits 1996 Gastgeber der Abschlussveranstaltung war und natürlich stolz darauf ist, jetzt erneut den traditionsreichen Höhepunkt des seit 32 Jahren deutschlandweit veranstalteten Wettbewerbs erneut gestalten zu dürfen. Zumal sich die Wettbewerbsergebnisse der Lehrlinge des CJD gerade im Ausbildungsjahr 2011/2012 sehen lassen können. Haben doch am Wettstreit insgesamt 73 Lehrlinge in acht Berufsfeldern teilgenommen. Vier Lehrlinge erzielten einen 1. Platz: Steven Appelfelder im Berufsfeld Holz, Joachim Strähmel im Berufsfeld Gärtner, Stefanie Jahn im Berufsfeld Hauswirtschaft und Ronny Lengert im Berufsfeld Metalltechnik Grundstufe. Sieben Lehrlinge folgten auf den weiteren Plätzen. Im Rahmen  der sogenannten Olympischen Wertung hat das Geraer Berufsbildungswerk den 1. Platz erkämpft. Zur Festveranstaltung am 18. April kann verkündet werden: Aus in ganz Deutschland ansässigen 32 CJD-Einrichtungen nahmen im jetzigen Ausbildungsjahr 1.045 Lehrlinge in zwölf Berufsfeldern und 21 Berufen am Wettbewerb teil. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Sieger auf 77 Jungen und Mädchen. Die jungen Leute sind mit Begeisterung bei der Sache. Die Freude an der Arbeit und das Motto „Fördern durch Fordern“ wurde im Laufe der Wettbewerbsmonate großgeschrieben. Mitmachen bedeutet Antrieb und Motor in der Ausbildung. Das CJD in der Bundesrepublik bietet jährlich 155.000 jungen Menschen Orientierung und Zukunftschancen. Sie werden von 9.500 hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern an über 150 Standorten gefördert, begleitet und ausgebildet. Grundlage ist das christliche Menschenbild mit der Vision „Keiner darf verloren gehen!“. Auch das Geraer CJD bewährt sich getreu dem Firmenlogo als „Chancengeber“. Die derzeit etwa 300 Lehrlinge werden von 180 Mitarbeitern mit Hingabe betreut, um ihnen die Chance auf eine berufliche Ausbildung zu geben. Eines der Ergebnisse: Etwa 60 Prozent der Lehrlinge konnten in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit oder eine berufliche Weiterbildung vermittelt werden. Zur bevorstehenden Festveranstaltung sandte Thüringens Sozialministerin Heike Taubert eine Grußadresse. Das CJD Gera, schreibt sie, sei seit mehr als zwei Jahrzehnten sehr erfolgreich bei der beruflichen Orientierung und Ausbildung überwiegend körperbehinderter, psychischbehinderter, lernbehinderter und mehrfach behinderter junger Menschen. Wer Erfolg hat, sollte dies auch feiern. Deshalb gibt es am 18. April für alle Teilnehmer ein unterhaltsames, fröhliches und jugendfrisches Programm.


( Harald Baumann, 05.04.2012 )

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