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Neuer Präsident im Stadtsportbund

Neuer Präsident des Stadtsportbundes (SSB) Gera e.V. ist Andreas Lauterbach. Der 56-jährige Unternehmer ist Mitglied im TSV 1880 Gera-Zwötzen, Abteilung Turnen. Er tritt die nachfolge von Dr. Rainer Willms an, der sich nicht wieder zur Wahl stellte. Seit 16 Jahren gehörte Dr. Rainer Willms dem Präsidium des  Stadtsportbundes an und hat sich stets für Geraer Vereinssport, für den Sport als eine stabile gesellschaftliche Größe in der Stadt Gera und seine Entwicklung aktiv eingesetzt. SSB und Landessportbund Thüringen ehrten den „Macher des Geraer Sports“ mit der GutsMuths-Ehrenplakette in Silber. 

In dem von ihm vorgetragenen Bericht des Präsidiums, zog er eine positive Bilanz für das letzte Jahr aber auch für die zu Ende gegangene Legislaturperiode. So hat sich die Zahl der in Geraer Vereinen organisierten Sportler seit 2010 um ca. 1.000 Mitglieder erhöht. Die Gesamtmitgliederzahl liegt bei gegenwärtig 14.939, 2009 waren es 13.990. Gemessen an der Einwohnerzahl stieg der Organisationsgrad von 13,8 Prozent auf 15,11 Prozent. Jedes dritte Kind im Alter von fünf bis sechs Jahren gehört einem Verein an und bei den sieben bis 14-jährigen ist es sogar jedes zweite. Erhöht hat sich auch die Zahl der über 50-jährigen Vereinsmitglieder. Hier kann ein Plus von über 1.000 Mitgliedern verzeichnet werden. 

Nicht unerwähnt blieben auch die erzielten sportlichen Leistungen, darunter die zahlreichen Medaillen und vordere Platzierungen bei Olympischen Spielen, Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften. Auf sehr gute Ergebnisse können die Sportvereine auch bei regional aber auch bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerben verweisen, darunter „Verein des Monats“, „Sterne des Sports“ oder die Aktion „Mensch des Jahres“. Für Dr. Rainer Willms ein Beleg dafür, dass der Sport nachhaltig das öffentliche Leben in der Stadt prägt. Das dies so ist, dafür gibt es für ihn nur einen Garanten, das Ehrenamt. Auch in Zukunft hält das Präsidium an der Idee, ja Überzeugung fest, sich noch sehr viel mehr als „Dienstleister“ der Geraer Sportvereine zu verstehen, was für die Vereine noch „erlebbarer“ zu gestalten sei. 

Mit Leidenschaft verteidigte Dr. Rainer Willms das in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierte Thema Radrennbahn und rief dazu auf: „Geben Sie diesem Projekt eine Chance, machen Sie es nicht zu einem politischen Streitthema. Eines hat die Vergangenheit ganz deutlich gezeigt: Alle Projekte die bisher von Politik und Verwaltung auf den Weg gebracht oder angedacht wurden sind gescheitert, fanden keine Fördermöglichkeit. Im Außergewöhnlichen liegt die Chance.“


( Reinhard Schulze, 30.03.2012 )

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