Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

68.500 Euro Spenden an städtisches Tierheim

 Gute hygienische Bedingungen in der Geraer Quarantänestation des Tierheimes für Vierbeiner und Tierpfleger: Eine Quarantänestation für Katzen und Hunde übergab der Tierförderverein Tierheim Gera e.V. am vergangenen Sonnabend an die Stadt Gera. Insgesamt 70.000 Euro wurden vom Förderverein investiert. 68.500 Euro gingen an Spenden von Bürgern und Firmen ein, 1.500 Euro flossen vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz. Bei den Putz- und Maurerarbeiten der Katzenquarantäne im ersten Abschnitt packten die Mitglieder des Fördervereins tatkräftig mit zu und erbrachten Eigenleistungen. Ab dem Jahr 2009 wurden vom Verein Handwerksbetriebe beauftragt, da die Mitglieder des Fördervereins selbst berufstätig sind und sie die Bauzeit verkürzen wollten. „Ein großes Dankeschön dem Förderverein, all den vielen Spendern und natürlich dem Fördermittelgeber. Sie ermöglichen, dass wir für die Aufnahme von Tieren jetzt gute Bedingungen haben und der Aufgabe des Tierschutzes besser gerecht werden können“, so Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. 

Mit dem Bau des Tierheimes 1987 gab es nur eine Notlösung für die Katzen- und Hundequarantäne. Alle Neuzugänge, Fundtiere, müssen zuerst in der Quarantänestation untergebracht werden. Die Katzen waren vor dem Umbau in maroden Drahtkäfigen untergebracht. Katzenkrankheiten verbreiteten sich rasant von Katze zu Katze, da die Tiere untereinander nicht separat abgeschirmt werden konnten. Bis zur Sanierung standen 16 Katzenkäfige zur Verfügung. Danach finden nun 22 hygienegerechte Katzenboxen Platz. Sie wurden bereits von 18 Katzen belegt. Zu Spitzenzeiten sind bis zu 40 Tiere, vor allem Jungtiere, in der Quarantänestation untergebracht. Der Umbau der Katzenquarantäne dauerte von 2007 bis 2010. Dabei entstanden auf einer Fläche von zirka 80 Quadratmetern zwei Katzenräume sowie ein Behandlungsraum. Da wurden die Katzenboxen gebaut, erfolgten Durchbrucharbeiten, mussten Putzer, Maurer, Maler und Fliesenleger ran. Auch Elektro- sowie Heizungs- und Sanitärarbeiten waren notwendig. In den Katzenboxen wurde der Fußboden extra beschichtet. Auch neue Fenster und Türen hielten Einzug. Kosten 29.000 Euro.

In der Hundequarantäne waren die Zustände ähnlich. Dort standen 10 Zwinger zur Verfügung. Nach der Sanierung warten 13 Zwinger auf die Vierbeiner. Fünf Hunde sind derzeit bereits untergebracht. Bis zur Sanierung befand sich der Bereich der Futterzubereitung mitten in der Station. Jetzt gibt es eine separate Futterküche, um eine hygienische und von den Hunden getrennte Zubereitung der Mahlzeiten zu garantieren. Vom Jahr 2011 bis zum Jahr 2012 wurde die Hundequarantäne mit zwei Räumen und einer separaten Futterküche in einer Größe von zirka 140 Quadratmetern geschaffen. Hier erfolgten Durchbrucharbeiten, wurde eine Zwischendecke eingezogen, hatten die verschiedensten Gewerke alle Hände voll zu tun. Zusätzlich entstanden drei Hundezwinger, vier Zwinger wurden saniert. Die Station erhielt drei große Fenster, neue Türen, die Bodenabflüsse wurden saniert und die Innenausstattung der Futterküche aus hygienischem Edelstahl neu gekauft. Hundequarantäne und Futterküche kosteten 41.000 Euro.

( Gera (NG), 30.03.2012 )

zurück