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Aus eins mach drei

Es war spannend bis zum Schluss. Von den 50 nominierten Künstlern aus ganz Deutschland und aus Geras rumänischer Partnerstadt Timisoara waren viele zur Preisverleihung angereist. „Das die künstlerische Qualität der eingereichten Arbeiten hoch war, das musste auch die Jury anerkennen. So war es erstmals seit 2008 nicht möglich, sich im Jahr 2012 nur für einen Preisträger zu entscheiden“, resümiert Hendrik Ziegenbein, Vorstand der Geraer Bank eG, während seiner Rede zur Vernissage. „Die von uns in Aussicht gestellte Prämie in Höhe von 5.000 Euro wurde aufgeteilt und an drei Künstler vergeben“, so Ziegenbein weiter. Und da sich 5.000 Euro nicht so leicht durch drei teilen lassen, hat das Kreditunternehmen die Prämie kurzerhand auf 6.000 Euro aufgestockt. Zudem überreichte Heike Dietzsch jedem der Gewinner noch ein Original-Dietzsch. 

Die Gewinner sind: Die Rumänin Timea Ciora, Anna Kolod und Gleb Bas aus Berlin. 

Timea Ciora eingereichte kleinformatige Arbeit besticht durch ihre poetisch-märchenhafte Ausdrucksweise, die detailgetreu und mit sicherem illustrativem Strich ausgeführte Bildsprache, die eine hohe Vorstellungskraft der Künstlerin erkennen lässt.

Anna Kolod eingereichtes Werk besticht durch die skizzenhafte Abstraktion des Bildmotivs, eine klare Komposition, die in Verbindung mit dem behutsam gewählten Farbauftrag die Bildidee deutlich macht.

Gleb Bas nutzt in seiner Arbeit die Malerei als Medium, um unterschiedliche narrative Motive in einem Bildraum zusammenzuführen. Im Gegensatz zu anderen Kunstformen, wie z.B. der Musik oder Literatur, ist die besondere Eigenschaft des gemalten Bildes das Fehlen des chronologischen Zeitelements. „Auch in diesem Jahr waren wir vom Interesse an diesem Wettbewerb überrascht, beteiligten sich daran doch 127 Teilnehmer mit 240 Werken. Diese Vielzahl war die eine, die Qualität der eingereichten Arbeiten jedoch die andere Überraschung. Zwar waren die künstlerischen Auffassungen zur Bewältigung des jeweils gewählten Themas, die Malweisen, die Ausdrucksformen, um Anliegen im Bild zu verdeutlichen, sehr unterschiedlich, doch das Niveau der vorgelegten Werke zeigt den hohen Stand der Ausbildung an den Hochschulen, Universitäten und Akademien“, so Ziegenbein abschließend.

Themen, Sujets und Bildideen, die von den jungen Künstlern bevorzugt wurden, zeigen deutlich, dass sie viel Bedeutsames, für die Nachwelt Erhaltenswertes aus dem täglichen Leben aufgreifen und in ihren Bildern künstlerisch verarbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies abstrakt in freier oder aber in gegenständlicher Malerei geschieht.

Die Ausstellung zum Eberhard-Dietzsch-Kunstpreis für Malerei 2012 ist während der Geschäftszeiten im Hauptbankgebäude zu besichtigen. Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog mit allen 50 nominierten Kunstwerken erschienen. Der Erlös aus dem Katalogverkauf kommt den Förderverein des Zabel-Gymnasiums Gera zugute.

( Gera (NG/zoe), 30.03.2012 )

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