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Piraten geben Wahlempfehlung

Mit 5:2 Stimmen und drei Enthaltungen entschieden sich die Mitglieder des Geraer Kreisverbandes der Piratenpartei, den parteilosen OB-Kandidaten Dr. Ulrich Porst in seinem Wahlkampf zu unterstützen. „Wir sehen in ihm eine echte Alternative, da er aus der Wirtschaft kommt und durch seine Erfahrungen als parteiloser Stadtrat die Strukturen in der Verwaltung gut kennt. Seine Auffassungen zur Entwicklung der Stadt waren am Ende ausschlaggebend für unsere mehrheitliche Entscheidung“, sagte am Mittwochabend vergangener Woche Uwe Rüdiger, Vorsitzender der Piraten in Gera. In Gesprächen mit Dr. Vornehm, Dr. Hahn und Dr. Porst habe letzterer vor allem durch übereinstimmende Ziele überzeugt, darunter die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Gewerbeansiedelungen, die Verbesserung von Erziehung und Bildung der Jugend, die Stabilisierung des Stadthaushaltes, der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur sowie die Berücksichtigung der Altersstruktur mit Blick auf Kultur und Sport in Gera.

Zwar habe man innerhalb des Kreisverbandes über einen eigenen Kandidaten diskutiert. „Doch als erst vor einem halben Jahr gegründeter Kreisverband fühlen wir uns dafür noch zu jung“, sagte der Kreisvorsitzende. Die 22 Mitglieder erhofften sich also Aufschluss aus den drei Gesprächsrunden mit den drei Kandidaten. Am Ende sei Dr. Porst am überzeugendsten aufgetreten. Auch die Tatsache, dass er keinem Fraktionszwang unterliege, hätte für ihn gesprochen. „Dr. Porst ist kein Phrasen-Schmied, sondern präsentierte uns unverfälscht seine eigene Meinung“, äußerte sich auch Sven Horvath. 

Dr. Porst selbst war nach eigenen Worten „überrascht“ über das Bekenntnis und betont, dabei keinerlei finanzielle Unterstützung zu empfangen. „Ich bin sehr intensiv auf meine Ziele und Vorstellungen befragt worden. Ich habe mich aber nicht überrumpeln lassen, sondern mich ehrlich über die Unterstützung gefreut“, sagte er. Für ihn sei es auch beruhigend, in noch ausstehenden Podiumsdiskussionen mit den anderen Bewerbern um das OB-Amt eine Gruppe Gleichgesinnter hinter sich zu wissen. 

Bis zur Wahl wollen die Piraten Dr. Porst nun in der Weise unter die Arme greifen, dass sie mit den Bürgern an Infoständen über ihren Kandidaten ins Gespräch kommen, seine Wahlwerbung verteilen und damit seinen Bekanntheitsgrad steigern. „Wir haben die Hoffnung, dass Wahlberechtigte, die die etablierten Parteien hinterfragen, in Dr. Porst und der Piratenpartei eine Lösung für die Zukunft sehen“, sagte Stephan Rothe abschließend.

( Christine Schimmel, 16.03.2012 )

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