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Sanierung der Geraer Bergschule abgeschlossen

Großer Trubel herrschte am vergangenen Donnerstag in der Staatlichen Grundschule 10 in Gera. Nach fast zweijähriger Bauzeit übergab Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm offiziell die "Bergschule" im Beisein von Lehrern und Schülern, Vertreter der Eltern, des Stadtrates und der an der Sanierung beteiligten Firmen.
Das 119 Jahre alte Schulgebäude war seit November 2009 im Rahmen des Schulbauprogramms der Otto-Dix-Stadt in zwei Bauabschnitten in die "Kur" genommen worden. "Mit dieser Sanierung haben wir zeitgemäße Lernbedingungen für die 424 Schüler, davon 345 Hortkinder, geschaffen", sagte der OB. "Zugleich war sie die Voraussetzung, um diesen traditionellen historischen Schulstandort auf dem Ziegelberg zu erhalten."
Die Stadt habe knapp 2,2 Millionen Euro in diese Schule investiert. "Drei Viertel davon hat der Bund dieses Projekt aus seinem Konjunkturpaket II zur energetischen Sanierung von Schulen gefördert. Wir als Kommune haben cirka 644.500 Euro Eigenmittel bereitgestellt sowie weitere 26.000 Euro für die Ausstattung." Als besonders erfreulich wertete er, dass die an der Sanierung beteiligten Firmen vorwiegend aus Gera selbst, die übrigen aus der Region kamen. Der Oberbürgermeister dankte allen Lehrern, Erziehern, Mitarbeitern und selbstverständlich den Schülern der Schule, die trotz der Belastung durch Sperrungen, Dreck und Lärm immer Verständnis für das Baugeschehen zeigten.
Im ersten Bauabschnitt wurden die oberste Geschossdecke gedämmt, alle Fenster und die noch alten Außentüren erneuert sowie die Glaselemente im Verbinder zwischen Schulhaus und Sporthalle und zum Lichthof gegen wärmeisolierende Festverglasungen ausgetauscht. Außerdem wurde die weitestgehend aus Klinkern bestehende Fassade saniert und gereinigt und dort, wo es die Ansicht nicht beeinträchtigte, wärmegedämmt. Die Fassade am Umkleidebereich der Sporthalle zum Pausenhof erhielt einen neuen Oberflächenbelag, der hoch mechanisch beanspruchbar ist. Im zweiten Bauabschnitt wurde das gesamte Schulgebäude umlaufend trocken gelegt und der Steinzeugsockel saniert. Im Kellergeschoß entstanden neue Unterrichts- und Sanitärräume. Dabei wurden zusätzliche Fenster, neue Estriche mit Wärmedämmung, Fußboden- und Fliesenbeläge eingebaut, alle Grundleitungen erneuert, die Kellerwände mit Sanierputz versehen. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung im Erdgeschoss finden sich nun ein Unterrichts- und Vorbereitungsraum. Außerdem tauschten die Handwerker im Erdgeschoss den verschlissenen Steinzeugbelag einschließlich des Estrichs gegen neue Linoleumbeläge aus. Alle Unterrichtsräume erhielten neue Schallschutztüren, die Dächer von der Schule und Turnhalle in Teilbereichen eine neue Abdichtung. Die noch ausstehenden Außenarbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein.
Die von der Kommune bereitgestellten Mittel für die neue Ausstattung werden in den bevorstehenden Herbstferien umgesetzt. Dann erhalten 19 Räume eine neue Lamellenanlage im Wert von 5.500 Euro. 16.500 Euro fließen in neues Mobiliar für fünf Klassenräume, in Schränke, Regalschränke, Tische und Stühle für die gesamte Schule. Mit dem verbleibenden Rest von 4.000 Euro wird - voraussichtlich im Dezember - die Küchenzeile im Lehrerzimmer erneuert.
In den vergangenen 20 Jahren gab es bereits verschiedene Veränderungen in Bau und Ausstattung, um die Lernbedingungen zu verbessern. Weit über 1,5 Millionen Euro inklusive Fördermittel flossen unter anderem in bauliche Veränderungen zur Versorgung der Schule mit Fernwärme, die Neugestaltung von Schulhof, Sportflächen und Grünanlagen sowie Maßnahmen zum Brandschutz. Außerdem wurden Turnhalle und Essenausgabe teilsaniert, Sanitäranlagen umgebaut, Unterrichts- und Lehrmittelräume umgestaltet, ein Fußweg vor der Schule gebaut und Spielgeräte angeschafft.

( NG/cs, 21.10.2011 )

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