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Wissen schafft Verständnis

"Man soll sich mehr um die Seele als um den Körper kümmern; denn Vollkommenheit der Seele richtet die Schwächen des Körpers auf", wusste schon der griechische Philosoph Demokrit weit vor Christi Geburt.
Jeder dritte bis vierte Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an einer psychischen Störung. Dennoch sind psychische Erkrankungen weiterhin ein Tabu in unserer Gesellschaft. Psychisch kranken und seelisch behinderten Menschen ist eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in unserer Gesellschaft bisher häufig verwehrt. "In den vergangenen Tagen und Wochen konnte man viel zu den verschiedenen Themen im Zusammenhang zur seelischen Gesundheit aus den Medien erfahren. Ob Internet- oder Spielsucht, Burn-out oder Depression, Angsterkrankungen oder Demenz. Treffen kann es jeden. Zu jeder Zeit und in jedem Alter", weiß Martina Schmidt. Sie ist Vorsitzende des Vereins Betreuung, Bildung, Arbeit e.V. und damit Ansprechpartner für hilfsbedürftige Bürger, welche einer besonderen Betreuung bedürfen. Bei den Benachteiligten handelt es sich insbesondere aus sozialrechtlicher Sicht um Arbeitslose, aus Sicht der habituellen Voraussetzungen um Schwerbehinderte und denen Gleichgestellter und aus medizinischer Sicht um chronisch und akut psychisch kranke.
Der Welttag der Seelischen Gesundheit am Montag, 10. Oktober, eröffnet in auch Gera zum nun mehr sechsten Mal eine Aktionswoche rund um die Psyche des Menschen. "Erstmals in diesem Jahr haben wir uns dazu entschlossen, uns dem Aktionsbündnis für seelische Gesundheit Berlin anzuschließen. Unter dem bundesweiten Motto ‚Wissen schafft Verständnis‘ finden eine Woche lang Vorträge, Diskussionen, Arbeitstreffen und Ausstellungen statt. Einige Einrichtungen veranstalten auch einen Tag der offenen Tür", lädt die Vereinsvorsitzende alle Bürger zu den zahlreichen Veranstaltungen ein. Gemeinsam mit dem gemeindepsychiatrischen Verbund der Stadt Gera, allen voran Koordinatorin für Psychiatrie, Gisela Schilling hat der Verein rund um Martina Schmidt diese Woche organisiert.
Los geht es am Montag, 10. Oktober, 9 Uhr, im Rathaussaal. Schirmherrin Heike Taubert, Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm, Dr. Thomas Jochum, Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie im SRH-Wald-Klinikum werden u.a. die Woche eröffnen. "Wir sind dankbar, dass Heike Taubert zum zweiten Mal in Folge die Schirmherrschaft und das Ministerium seit vier Jahren die finanzielle Unterstützung übernimmt", freut sich Martina Schmidt. "Die Aktionswoche soll Gelegenheit geben sich Wissen anzueignen, Fragen zu stellen, Sensibilität für die eigene gesunde Lebensweise zu entwickeln und sich damit auch in der Eigenverantwortung zu sehen, sowie Verständnis für diejenigen zu entwickeln, die erkrankt sind", betont sie.
Alle Veranstaltungen rund um die Aktionswoche der seelischen Gesundheit finden Interessierte im Internet unter www.aktionswoche.seelischegesundheit.net/gera oder in unserem "Wohin in Gera"-Kalender im Innenteil.

( Fanny Zölsmann, 06.10.2011 )

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