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Der Wettbewerb ist entschieden

Gera (NG/cs). Am 27. September hat das Preisgericht für den neuen Campus des Wettbewerbs Gymnasium Rutheneum in einer zwölfstündigen Sitzung die eingereichten 34 Entwürfe von Arbeitsgemeinschaft aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern bewertet und in einer fachlich intensiven Diskussion vier preiswürdige Arbeiten ausgewählt und drei Entwürfe auf Grund ihrer eigenständigen und zum Teil sehr speziellen Lösungsansätze mit einer Anerkennung versehen.
Alle 34 eingereichten Arbeiten haben die formalen Anforderungen zur Teilnahme erfüllt und waren damit zur Bewertung zugelassen.
Für den Wettbewerb wurden folgende Kriterien zur Bewertung der Arbeiten festgeschrieben: Zuerst wurden Gesamtidee und architektonische Qualität unter Würdigung der historischen Bausubstanz und Bewertung des Umgangs mit dem denkmalgeschützten Regierungsgebäude beurteilt. Ebenso spielte das Einfügen in den städtebaulichen Zusammenhang der historischen Altstadt, die Funktionalität des geplanten Schulneubaues und die Gestaltungsqualität der Freiflächen von Schule und Umwelt eine Rolle.
Die Wirtschaftlichkeit der geplanten Investitionen hinsichtlich der zu erwartenden Unterhalts- und Betreibungskosten ist ebenso unter die Lupe genommen worden.
Am Ende des dritten Rundgangs waren sieben Entwürfe ausgewählt. In der letzten Stunde haben sich die Preisrichter Prof. Meyer von der Bauhausuniversität, Prof. Matthias Grundwald von der westsächsischen Hochschule in Zwickau, Architekt Andreas Reich aus Weimar, Landschaftsarchitekt Steffan Dietrich aus Erfurt, Geras Baudezernent Ramon Miller sowie die Stadträte Bernd Leithold, Prof. Dr. Thomas Weil und Hans-Jörg Dannenberg unter Leitung des Vorsitzenden Architekten Prof. Ulf Hestermann von der Fachhochschule Erfurt darauf geeinigt, den ersten Preis an das Büro Schulz & Schulz Architekten GmbH aus Leipzig mit den Landschaftsarchitekten Pola aus Berlin und den zweiten Preis an das Büro Euen, Wolf und Winter GmbH aus Gera in Arbeitsgemeinschaft mit der Landschaftsarchitektin Barbara Reiner zu vergeben. Der dritte Preis geht an die Arbeitsgemeinschaft Mosaik Architekten Hannover mit den Landschaftsarchitekten Grünplan Hannover. Vierter Preisträger ist die Arbeitsgemeinschaft Müller Architekten aus Heilbronn mit den Landschaftsarchitekten Jedamzik & Partner aus Stuttgart. Die Entwürfe der Büros - Drei Architekten - aus Stuttgart, Heinle, Wischer & Partner aus Dresden und - F 29 Architekten - aus Dresden wurden mit einer Anerkennung bedacht.
Die einvernehmliche Empfehlung des Preisgerichtes ist es, den ersten Preisträger mit der Umsetzung der anspruchsvollen Bauaufgabe zu beauftragen. Die Entscheidung dazu wird nach Sicherung der finanziellen Mittel in nächster Zeit zu erwarten sein.
Alle eingereichten und bewerteten Wettbewerbsarbeiten können im künftigen Kunsthaus der Stadt in der Neuen Straße 30 vom 7. bis 16. Oktober von 14 bis 18 Uhr werktags und von 10 bis 18 Uhr an Sonnabenden und Sonntagen von interessierten Bürgern besichtigt werden. Die Ausstellung wird am 7. Oktober, 18 Uhr, von Oberbürgermeister Dr. Vornehm eröffnet. Zu diesem Anlass erfolgt auch die Übergabe der Preise.

( 06.10.2011 )

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