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Altenburger Straße wird leiser

Gera (NG). Die Altenburger Straße ist zwischen Ziegelberg und Lutherstraße seit Montag voll gesperrt. Drei Wochen lang müssen Kraftfahrer und Busse den Weg über Bauvereins- und Karl-Liebknecht-Straße nehmen, um ans Ziel zu kommen. Danach jedoch werden sie sich ebenso über ein weiteres Stück sanierter und dadurch leiserer Straße freuen wie die Anwohner. Nachdem bereits im April der Zustand der Kreuzung Bauverein-, Altenburger Straße und Ziegelberg für rund 120.000 Euro in die "Kur" genommen wurde, schließt sich nun der Abschnitt bis zur Lutherstraße mit Investitionsvolumen in gleicher Höhe an. Dafür schöpft die Kommune die Restmittel aus dem Konjunkturpaket II für Straßenbaumaßnahmen in Höhe von rund 50.000 Euro aus und steuert cirka 70.000 Euro zusätzliche Eigenmittel bei. Diese und damit mehr Bauleistungen sind notwendig, damit insgesamt ein sinnvoller Bauabschnitt entsteht.
"Es ist das letzte der Straßenbauprojekte, die wir mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II des Bundes realisieren können", sagt Baudezernent Ramon Miller. Insgesamt investierte die Otto-Dix-Stadt in diese infrastrukturellen Maßnahmen rund 1,15 Millionen Euro. Sie wurden zu 75 Prozent vom Bund gefördert.
Die Altenburger Straße sei eines der zwei Vorhaben, die Gera dank sehr guter Ergebnisse bei den öffentlichen Ausschreibungen über die ursprünglich geplanten sechs Projekte hinaus angehen konnte, betonte er. Das Geld habe allerdings nicht gereicht, um alle Straßen, bei denen es notwendig wäre, zu sanieren. Das betreffe auch den allgemein schlechten Zustand der Altenburger Straße über die Lutherstraße hinaus.
Ziel der infrastrukturellen Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpaketes II ist es, "laute" Fahrbahndecken durch leisere zu ersetzen und dadurch den Lärmpegel im Interesse von Anwohnern und Kraftfahrern zu senken. So wird nun auch zwischen Ziegelberg und Lutherstraße der jetzige Belag gegen eine "lärmoptimierte" Schwarzdecke ausgetauscht. Dabei werden das vorhandene Material und das darunter liegende Kiesbett ausgebaut und danach eine neue Tragschicht sowie eine Bitumen-Decke aufgebracht. Parallel dazu werden die Borde gerichtet, Einbauten angepasst und die Straßenentwässerung überprüft.
Die Sanierung der Dornaer Straße in zwei Bauabschnitten hatte im April vergangenen Jahres den Startschuss gegeben für die Verbesserung des Zustandes verschiedener Geraer Straßen im Zuge des Konjunkturpaketes II. Parallel dazu begannen Arbeiten in der Friedrich Engels-Straße, wo im Laufe des Jahres ebenso zwei Abschnitte in die "Kur" genommen wurden wie in der Bieblacher Johannes-R.-Becher-Straße. Leisere Straßen gibt es jedoch nicht nur in der Innenstadt. Auch in der Ortsdurchfahrt Niebra wurde das Kopfsteinpflaster und in der Zwickauer Straße im Bereich zwischen Kreisel Liebschwitz und Wipse-Brücke die Betonplatten durch eine Schwarzdecke ersetzt.

( 25.08.2011 )

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