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Center mit Sogwirkung für Gera

Das erste Wirtschaftsjahr der Gera-Arcaden war ein voller Erfolg. Die Geschäfte rechneten mit einem Gesamtumsatz von über 170 Millionen Mark ab, freuten sich mfi-Geschäftsführer Reinhard Rausch und Center-manager Jürgen Brunke. In der gesamten Innenstadt seien 1998 245 Millionen Mark umgesetzt worden. Die Geschäftsführung ist sich sicher, dass das Center eine Sogwirkung für Gera habe und auch die Geschäfte der Innenstadt davon profitieren. In diesem Jahr wird ein Gesamtumsatz von 200 Millionen angestrebt. "Das wollen wir durch weitere Attraktivität des Standortes Gera erreichen, wozu ein gezielter Branchenmix Voraussetzung ist", sagte Jürgen Brunke.
Die Arcaden seien nicht nur für die Geraer ein Einkaufsmagnet, sondern ziehen auch Käufer aus der gesamten Region an. Über 35 Prozent kämen aus der weiteren Umgebung, von Zeitz über Greiz bis nach Jena. Zählungen ergaben, dass täglich rund 20 000 Besucher im Center ein- und ausgehen, an Spitzentagen wie Weihnachten oder das Maifest waren es sogar über 40 000 Besucher.

Für den Einkauf stehen in den Arcaden 30 000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Bis auf die Pizzeria sei alles vermietet. Doch da werde man in Kürze auch noch einen neuen Betreiber finden, meinte der Centerchef. Mit dem Einzug der Sportarena sei eine große Lücke geschlossen worden; vier weitere Geschäfte seien hinzu gekommen. Etwas Sorge habe man mit der Vermietung der Büroflächen. Von den 4000 Quadratmetern stehen noch rund 3000 leer, gab der Centermanager zu. Nach dem Einzug der DAK sei man mit anderen Partner in Verhandlung, versicherte er. Für die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Reithalle biete sich indes kein Nutzer an, denn der Innenausbau sei sehr aufwendig.

Der Eröffnung der Amthorpassage sieht Jürgen Brunke mit großer Erwartung entgegen, denn er erwartet für die Stadt Gera als Einkaufsstandort einen weiteren Schub. "Es werden noch mehr Kunden aus einem Einzugsgebiet von rund 450 000 Einwohnern kommen", ist er sich sicher. Bereits jetzt kämen 45 Prozent der Käufer mit dem PKW. Positiv wirken sich jedoch auch aus, dass sich die Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs direkt vor der Haustür befinde.

Einkaufssonntage wird es auch weiterhin geben. Leider seien nur vier erlaubt, bedauerte der Centermanager. Aber die Konzepte, falls eine Veränderung des Ladenschlussgesetzes eintrete, lägen in der Schublade. "Wir stehen in den Startlöchern, wochentags bis 22 Uhr zu öffnen und gemeinsam mit der Werbegemeinschaft acht Einkaufssonntage durchzuführen", bekannte er.

( NG/heu, 25.03.2000 )

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