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Heiße Öfen - süße Sachen

Die Öfen und Teigknetmaschinen der neuen Großbäckerei Sternenbäck Gera GmbH wurden bereits vor gut drei Monaten angeworfen, doch die offizielle Einweihung des Backbetriebes in der Heinrich-Hertz-Straße im Gewerbegebiet Bieblach-Ost fand in dieser Woche mit zahlreichen Gästen statt. 29 Millionen Mark investierte die vor zwei Jahren gegründete GmbH. Wie der geschäftsführende Gesellschafter Gerhard Bumüller jun. zur Eröffnung betonte, sei die Großbäckerei für künftiges Wachstum bestens gerüstet. Der Umsatz wird in diesem Jahr auf über 20 Millionen Mark steigen, und bis Ende 2000 werden bei Sternenbäck in Gera 180 Arbeitsplätze existieren.

Die Produkte werden in 22 Verkaufsstellen u. a. in Gera, Jena, Altenburg, Zwickau, Leipzig oder Halle verkauft. Brot und Brötchen, Kleinbackwaren, Sahnecremetorten, Kuchen und andere Konditoreiwaren kommen nun aus Gera. Vollautomatische Arbeitsgeräte und elektronische gesteuerte Backöfen erleichtern den Bäckern die Arbeit. So können zum Beispiel 15 000 Brötchen in einer Stunde gebacken werden. Aber die Bäcker haben nicht nur mit heißer Ware zu tun, sondern zeigen sich auch von der kühlen Seite.

In einer hochmodernen Tiefkühlabteilung stehen drei leistungsfähige Produktionsanlagen für Baguettes, Brötchen, kleine Brote und andere Backwaren, die als Teiglinge tiefgefroren werden. Sie werden verpackt und kommen in das Kühlhaus, das 1500 Paletten fasst. Die Waren lagern hier bei minus 26 Grad. Von Gera aus werden die Tiefkühl-Backwaren in ganz Deutschland ausgeliefert.

Bei Bumüllers wird seit 1776 gebacken. Das Familienunternehmen, das seinen Hauptsitz in Hechingen (Baden-Württemberg) hat, wird heute in neunter Generation weitergeführt. Gera ist der fünfte Produktionsstandort bundesweit.

( NG/heu, 25.03.2000 )

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