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Rasenbett leuchtet Hinter der Mauer

Für die Fahrgäste und Anwohner ist der Straßenbahnbetrieb an der Trasse "Hinter der Mauer" schon wieder Alltag, doch für die Geraer Verkehrsbetrieb GmbH (GVB) war es ein Grund, zur offiziellen Übergabe Gäste aus der Stadt, vom Bund und Land Thüringen einzuladen und die Fahrgäste an der Haltestelle Sorge/Markt mit einer gelben Tagetes zu begrüßen.
Die Baumaßnahmen, die im September begannen, sollten schon längst abgeschlossen sein, doch der frühe Wintereinbruch ließ die Arbeiten stocken. Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm dankte deswegen den Bauarbeitern, die noch bei Schnee und Frost am Werk waren, damit wenigstens noch vor Weihnachten das zweite Gleis befahren werden konnte. Er sowie auch Stadtwerke-Vorstand Udo Gantzke dankten auch den privaten und gewerblichen Anwohnern, die Absperrungen und Baulärm in Kauf nehmen mussten.
Rund 1.8 Millionen Euro investierte der GVB, wovon 1,3 Millionen Fördermittel des Bundes und des Freistaates in den 230 Meter langen Abschnitt der Linie 3 flossen. Zu den Baumaßnahmen gehörten der barrierefreie Ausbau der Haltestelle, das Anheben der Bahnsteige, der stufenlose Zugang für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen sowie die Sanierung des Haltestellenhäuschens, das aus dem Jahr 1984 stammte. Völlig erneuert wurden die Gleise zwischen Elsterforum und Steinweg sowie die Fahrleitungen zwischen Clara-Zetkin-Straße und Johannisgasse. Hinter der Mauer sind jetzt die Gleise in einem grünen Rollrasen eingebettet.
Oberbürgermeister Dr. Vornehm haben es als ehemaligen GVB-Chef die Rasengleise angetan. "Sie verbessern nicht nur das Stadtbild", lobte er, sondern dämpfen auch die Fahrgeräusche der Straßenbahnen und nehmen Staub aus der Luft auf". Insgesamt verfügt die Stadt über 5,8 Kilometer dieser begrünten Gleise. Als nächstes Projekt stellte er die Verlängerung der Straßenbahnlinie nach Langenberg in Aussicht. An Dr. Dieter Glück vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie an Hans-Jürgen Hummel vom Thüringer Verkehrsministerium appellierte er, nicht weitere Kürzungen oder gar Streichungen an den Städtebaufördermitteln vorzunehmen. Die Kommunen seien auf die Unterstützung angewiesen.

( Helga Schubert, 07.06.2011 )

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