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Neues Mixed im Geraer Volleyball

Während sich die besten Frauen von den Männern im Geraer Fußball kürzlich trennten, um nicht weiter hintenan zu stehen, finden die wettbewerbsorientierten Damen und Herren im Volleyball der Stadt gerade zueinander. Gründe in der Vergangenheit, die das vor 15 Jahren nicht ermöglichten, blieben am Montagabend zwar ungenannt. Aber so lange währte offenbar ein Traum der Initiatoren dieser Volleyballsport-Ehe Günter Eck (GSV Hermes) und Thomas Hölzel (Post SV Gera). Offenbar versteht man sich im Generationswechsel und in Zeiten von dringend gebotenen Synergien auch ohne viele Worte in der Volleyballfamilie.
Beide Abteilungen kommen aus Mehrspartenvereinen. So darf man auch die Argumentation verstehen, die beispielsweise in einem Vereinsbrief der Postler für diese Fusion warb: Durch die Gründung eines "Geraer Volleyballclubs e.V." und Konzentration auf diese eine Sportart würde eine wirksamere Wahrnehmung in der Stadt und der Region erreicht. Die wäre Basis für eine stärkere Unterstützung durch die Stadt und die Wirtschaft. Materielle wie personelle, finanzielle und organisatorische Möglichkeiten für den Trainings- und Wettkampfbetrieb sind rationeller einsetzbar. So wurde seit zwei Jahren wieder stärker darüber nachgedacht und jetzt angepackt, weil sich gerade günstigere Umfeldbedingungen dafür ergaben. Soll heißen: Für die Konzepte im Sportentwicklungsplan käme Gera eine deutliche Leistungsorientierung sehr recht. Die neue Panndorfhalle wurde als Spielstätte und stärkeren Nutzung angeboten.
Neue Mitstreiter fanden sich, d.h. Wirtschaftsleute wie der Chef einer Immobilien AG Wolfgang Hiller, der vormalige Autohaus-Chef und engagierte Sponsor Peter Zingel, OTWA-Geschäftsführer Gerald Fiß und Werbeunternehmer Bernd Langhammer. Sie wurden neben den bereits genannten Initiatoren und den Trainern Dirk Stüllein und Frank Haedicke einstimmig in die bisher ausschließliche Männer-Riege des Vorstands für den neuen Geraer Volleyballclubs gewählt.
Folgen alle bisherigen Mitglieder dem Wechsel zum GVC, so brächten Hermes 83 und Post 170 Leute ein. 60 Jugendliche wären darunter. Man spielte zuletzt in 20 Mannschaften von Breitensport und Kreisklasse bis Thüringen- bzw. Regionalliga vorrangig im organisierten Wettbewerb. Summarisch, so der langjährige Volleyball-Vater Klemens Müller, standen dafür 17 aktive Trainer zur Verfügung. Auch er gehört nun nochmals zur Vereinsführung. Unter der einstimmig gewählten Präsidentschaft Wolfgang Hillers wird er Schatzmeister. Apropos: Pro Jahr werden etwa 30.000 Euro zur Absicherung des Sportbetriebs benötigt. Der Verein will sportliche Heimat wettkampforientierter Jugend-, Herren- und Damen-Mannschaften sein. Ein Ziel ist es, mit Hilfe des Landesfachverbands Nachwuchsleistungszentrum nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungen zu werden. Dazu müssten Lücken in der Alterspyramide geschlossen werden. Gern möchte der GVC Kooperationen mit der Bergschule, dem Liebe- und Zabel-Gymnasium zur Talentsuche ausbauen und weitere Partner finden. Die bekannten Turniere auf Parkett und im Beach werden weitergeführt: Das Sommer-Turnier, GERA-mix, die Nacht des Volleyballs, Jugend trainiert für Olympia usw. Die Spitze soll bei den Damen die Regionalliga halten und die ab 2012 zu erwartende 3. Bundesliga anvisieren. Mit den Herren (zuletzt 7. in der Thüringenliga) wird die Regionalliga angestrebt. Die Übertragungen von Spielrechten sind vereinbart. Der Geraer VC bekannte sich zudem zum Breiten- und Gesundheitssport mit Mannschaften und Veranstaltungen.

( Thomas Triemner, 19.05.2011 )

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