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Für ein sauberes Gera

Bekommt die Otto-Dix-Stadt nun saubere Straße und Plätze? Zu wünschen wäre es, sind doch Sauberkeit der Allgemeinflächen ein wesentlicher Bestandteil des Wohlempfindens der Bevölkerung und des Images, das eine Stadt nach außen trägt. Geht es nach dem Willen der Stadtväter, dann könnte dies in Zukunft so sein
Am Dienstag unterzeichnete Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm sowie die Prokuristen der Geraer Umweltdienste GmbH & Co. KG (GUD), Sven Lindner und Thomas Dreißig, die dafür notwendigen entsprechenden Verträge.
Der Geraer Rathauschef sprach von einem erfreulichen Termin. So wird eine langjährige Zusammenarbeit fortgeführt, die nun untersetzt ist durch eine europaweite Ausschreibung. Im Vorfeld seien intensive Diskussionen darüber geführt wurden, wie die Reinigung der Straßen und Plätze gesichert werden soll. Dr. Vornehm ließ keine Zweifel daran, dass es zwar um mehr Sauberkeit geht, aber auch um glasharte finanzielle Konditionen. Dass sich der GUD letztlich durchsetzen konnte, spricht für ein starkes wettbewerbsfähiges Unternehmen, welches über jahrzehntelange Erfahrungen auf dem Gebiet der Straßenreinigung verfügt.
Während in den vergangenen Wochen viel über Belastungen der Bürger zu hören war, nun vielleicht eine gute Nachricht. So sprach der Oberbürgermeister zwar von stabilen Gebühren und Leistungen in hoher Qualität, schloss aber eine mögliche Verringerung der Kosten für die Bürger wie auch für den Stadthaushalt nicht aus. Nach erfolgter Kalkulation soll dem Stadtrat im dritten Quartal 2011 eine geänderte Straßenreinigungsgebührensatzung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Mit dem Vertrag verbunden sind außer der Reinigung auch der Transport des Straßenkehrichts zu einer Verwertungs- und Beseitigungsanlage sowie dessen Verwertung und Beseitigung. Die GUD sorge nun laut Vertrag in einem Zeitraum von viereinhalb Jahren, vom 1. Juli 2011 bis 31. Dezember 2015, mit einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils zwei Jahre für saubere Plätze und Straßen in Gera
"Wir freuen uns sehr, dass wir uns in der europaweiten Ausschreibung durchsetzen konnten. Das bedeutet für uns Planungssicherheit. So können wir jetzt in fünf neue Fahrzeuge investieren, weiterhin für mindestens viereinhalb Jahre zirka zehn Mitarbeitern einen gesicherten Arbeitsplatz und der Stadt wie gewohnt eine qualitativ hochwertige Reinigungsdienstleistung anbieten", sagte Sven Lindner.
Die Vergabeunterlagen gingen an acht Bewerber. Von drei Bietern wurden Angebote abgegeben. Bei der Auswertung der Angebote wurden sowohl ökonomische als auch ökologische Kriterien in einer Bewertungsmatrix berücksichtigt. In Sachen Umweltverträglichkeit lag der Schwerpunkt auf dem Einsatz moderner Fahrzeugtechnik sowie auf möglichst kurzen Wegen zur Entsorgung des Straßenkehrichts.
Ab dem 1. Juli 2011 säubert die GUD insgesamt 120 Kilometer öffentliche Straßen je nach Reinigungsklasse einmal oder sechsmal wöchentlich, rund acht Kilometer Straßen außerhalb der geschlossenen Ortslage, Fußgängerzonen und Plätzen mit einer Fläche von zirka 19.000 Quadratmetern, 4.500 Quadratmeter Verkehrs- und Mittelinseln dreimal pro Jahr, 62.700 Quadratmeter städtische Parkplätze sowie 72.000 Quadratmeter Radwege, Unterführungen, Fußgängertunnel, Durchgänge und Treppen.
Mit der Reinigung einher gehen notwendige Eingriffe in den ruhenden Verkehr, die einerseits notwendig sind, andererseits aber auf ein Minimum beschränkt werden sollen. Die Rede war teilweise von nur ein bis zwei Stunden. Laut Vertrag ist die GUD verpflichtet, zur Information der Bürger einen Kalender über die laut Straßenreinigungssatzung zu kehrenden Straßen auf ihren Internetseiten mit Angabe von Straßennamen, Abschnitt, Reinigungshäufigkeit und Tag der regulären Reinigung zu veröffentlichen.
Allein wird es aber die GUD nicht schaffen. Eine saubere Stadt kann nur dann erreicht werden, wenn alle zu ihrer Sauberhaltung beitragen.

( Reinhard Schulze, 12.05.2011 )

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