Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Multikulturell leben

Gera (NG/zoe). Demokratie und Toleranz leben, dass ist die Devise des Lokalen Aktionsplanes (LAP). Auch Gera erhielt den Zuschlag für eine Förderung im Rahmen des Bundesprogramms "Toleranz fördern - Kompetenzen stärken". In den kommenden drei Jahren stehen der Stadt 300.000 Euro zur Verfügung, um diese sinnvoll in Projekte zu investieren, die sich klar gegen Rechtsextremismus positionieren. Dass dies notwendig ist, zeigt eine Situations- und Ressourcenananalyse zu Rechten Strukturen in Gera, herausgegeben von Prof. Dr. Thomas Weil und Dr. Dr. Holger Koch von der Berufsakademie. Gemeinsam mit Studenten führten sie Expertengespräche, Bürger-Interviews sowie ethnografische Beobachtungen durch und werteten vorhandene Statistiken aus. "In den kommenden drei Jahren wollen wir gezielt Projekte fördern, die sich mit Toleranz, Demokratie und der Vielfalt miteinander auseinandersetzen, es leben und nach außen kommunizieren, um noch mehr Bürger der Stadt zu motivieren, dass Vielfalt gut tut", erklärt Fachdienstleiterin Kinder- und Jugendhilfe Birgit Klemm. "Die Gefahr ist da, dass Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft ankommt", appelliert Manuela Andritzky, Migrations- und Integrationsbeauftragte, an die Bürger sich der multikulturellen Gesellschaft weiter zu öffnen. Um dieses bunte Lebensgefühl zu stärken, stehen schon jetzt einige Projekte auf dem Plan. Der Förderverein "Buch und Leser" wird das Buch "Lesen statt Gewalt" in größere Stückzahl erwerben, um zum einen Lesungen zu organisieren und zum anderen den Erwerb für Schulklassen zu ermöglichen.
Die Präsentation der Situationsanalyse ist am Montag, 16. Mai, 18 Uhr, in der Bibliothek. Sie ist auch abrufbar unter www.ba-gera.de.

( 12.05.2011 )

zurück