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Vielfalt als wichtigste Stärke

Gera (NG). Ihre Vielfalt ist die wichtigste Stärke der Kultur der Otto-Dix-Stadt Gera. Das stellten die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Kulturentwicklung 2020" bei ihrem Treffen am Donnerstag vergangener Woche im Stadtmuseum heraus. Als weitere entscheidende Pluspunkte sehen sie das Theater, die Familien- und Kinderfreundlichkeit sowie die gute Erreichbarkeit der Kulturangebote, das Engagement von Vereinen, das Erbe von Otto Dix und den Hofwiesenpark.
Ausgehend von den Stärken sollen beim nächsten Treffen Chancen und Risiken für die kulturelle Entwicklung diskutiert werden, kündigte der Fachdienstleiter Kultur, Dr. Frank Rühling, an.
Zu Beginn des Treffens stellte Manfred Kaniß vom Fachdienst Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Grundlinien der Stadtentwicklung bis 2020 vor. Dabei wurde die enge Verzahnung von Stadt- und Regionalentwicklung deutlich: Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung sei eine der größten Herausforderungen, die Bewohner des Umlandes für die Geraer Kultur und andere Angebote zu begeistern, betonte er.
Baudezernent Ramon Miller verwies auf die Bedeutung der Kultur als Triebkraft der Entwicklung einer Region. Im Verbund der "Metropolregion Mitteldeutschland" liege eine große Chance für Gera. Ebenso seien in den letzten Jahren zivilgesellschaftliche Strukturen gewachsen, deren Bedeutung weiter zunehmen werde. Als Beispiele besonders gelungener Projekte eines positiven Gemeinschaftsgefühls verwies Miller auf die Bundesgartenschau 2007 und den Bundeswettbewerb "Unsere Stadt blüht auf" (Entente Forale).
Der Arbeitsgruppe "Kulturentwicklung 2020" gehören rund 20 Kulturfachleute an. Ziel der regelmäßigen Treffen ist es, bis zum Jahresende einen Kulturentwicklungsplan für den Zeitraum bis 2020 zu erarbeiten. Das nächste Treffen der AG ist für Ende Mai geplant.

( 05.05.2011 )

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