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Architekten-Wettbewerb für Rutheneum startet

Gera (NG). Der künftige Campus des Geraer Goethe-Gymnasiums/Rutheneum seit 1608 ist ein Stück näher gerückt. Der Architekten-Wettbewerb für den Umbau und die Sanierung des ehemaligen Reussischen Regierungsgebäudes wurde ausgelobt. Das Bewerbungsverfahren zur Teilnahme am städtebaulichen Ideenwettbewerb sowie baulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb - wie es korrekt heißt - wurde am 7. März 2011 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Die Bewerbungsfrist endet 37 Tage danach.
Der Architekten-Wettbewerb wurde möglich, weil der Förderverein Goethe-Gymnasium e.V. sowie viele engagierte Bürger und Unternehmer Geras der Stadt die dafür notwendigen Eigenmittel zur Verfügung stellten. Bund und Land beteiligen sich mit Städtebaufördermitteln zu je einem Drittel.
Die Pläne sehen vor, das Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 künftig am Standort Burgstraße/Johannisplatz/Reichsstraße zusammenzulegen und den Standort Nicolaiberg 6 aufzugeben. Das ehemalige Reußische Regierungsgebäude in der Burgstraße 2 sowie Teile der Liegenschaften Reichsstraße 1 a und 1 b sollen als neue Bausteine den bereits bestehenden Schulteil am innerstädtischen Johannisplatz ergänzen. Die Wettbewerbsteilnehmer sind nicht nur gefordert, alternative Ideen und optimierte Konzepte für das Gymnasium zu entwickeln. Gleichzeitig sind städtebauliche Rahmenbedingungen zu beachten, denkmalpflegerische Belange zu sichern, Anforderungen der Verkehrs- und der stadttechnischen Erschließung sowie die Belange von Stadtgrün/Naturschutz einzubinden.
Bei diesem anspruchsvollen Projekt müssen Sanierung, Neubau und Freiflächengestaltung funktional und gestalterisch unter einen Hut gebracht werden. Der jetzt ausgelobte städtebauliche Architekten-Wettbewerb bietet dafür gute Voraussetzungen. In einem ersten Schritt werden Architekturbüros aufgefordert, ihre fachliche Kompetenz, Kreativität und Leistungsfähigkeit und damit ihre Eignung für die Bewältigung der Aufgabe darzustellen. Aus dem Kreis der Bewerber wird nach Eignung und gegebenenfalls im Losverfahren eine noch festzulegende Anzahl von Teilnehmern ausgewählt, die dann aufgefordert werden eine Wettbewerbsarbeit abzuliefern.

( 10.03.2011 )

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