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Bildungsmesse richtet Blick verstärkt auf die Zukunft

Mit der Ostthüringer Bildungsmesse "Berufe aktuell 2000", die diese Woche zum 11. Male stattfand, wird der Blick verstärkt auf die künftigen Erfordernisse in der beruflichen Aus- und Weiterbildung gerichtet. Von der ersten Minute der Eröffnung an bis in die Abendstunden herrschte an den Ständen von 87 Unternehmen und Einrichtungen im Kultur- und Kongresszentrum Gera Hochbetrieb. Rund 9000 Interessenten (das ist Besucherrekord) holten sich praxisnahe Information und Be Der Schirmherr der Messe, Geras Oberbürgermeister Ralf Rauch, zollte bei der Eröffnung den ideellen Trägern Anerkennung: Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera (IHK), Handwerkskammer für Ostthüringen, Arbeitsamt sowie Stadt Gera. Ihr Engagement ermöglichte es, dass mit der zur Tradition gewordenen Bildungsmesse Gera und die Region nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturpolitisch aufgewertet werden. Die Festansiedlung der Berufsakademie sei ein grosser Erfolg für die Heranbildung von Fachkräften, die die Herausforderungen der Zukunft zu meistern verstehen. Rauch plädierte erneut für die baldige Ansiedlung einer Fachhochschule. Die IHK-Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung Ingrid Weidhaas begründete vor Pressevertretern wichtige Aspekte des verstärkt notwendigen zukunftsorientierten Profils der beruflichen Aus- und Weiterbidung. So werde es veränderte Ausbildungsstrukturen geben, da die Anforderungen an den Facharbeiter oder Absolventen beträchtlich wachsen. Fördermittel würden künftig verstärkt dafür eingesetzt, das Niveau der Ausbildung anzuheben. Oftmals reiche das gegenwärtige Profil der Ausbildungsberufe schon nicht mehr aus. Ein solches Beispiel der Zusatzqualifikation gäbe auf der Messe das Triptiser Unternehmen Formenbau und Kunststofftechnik. Deutlich wurde zur Messe auch ein Erfordernis der nächsten Jahre, das im Grunde heute schon auf der Tagesordnung steht: Die Wirtschaft braucht dringend Nachwuchs in der Metall- und Elektro-branche und weiteren zukunftsorientierten Branchen. Darauf macht auch der neue Lehrstellenatlas der IHK aufmerksam. IHK und Handwerkskammer verwiesen darauf, dass in diesem Jahr in Thüringen mit 38.000 Schulabgängern (Gera: 5.000) gerechnet werden muss. IHK-Unternehmen werden deshalb bis zu zwei Prozent mehr Lehrstellen zur Verfügung stellen. Auch das Handwerk wird wiederum über den Bedarf ausbilden. Doch schon in drei bis vier Jahren müssen sich alle Bildungsträger darauf einstellen, dass ein ernstzunehmender Mangel an Lehrlingen und Studenten eintreten wird. Während der Messe wurde die Wintershall AG mit der IHK-Ehrenmedaille geehrt. Das Unternehmen ermöglichte durch sein finanzielles Engagement bisher mehr als 200 Jugendlichen eine berufliche Perspektive.

( NG/hs, 19.02.2000 )

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