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Neues Industriegebiet in Gera

Gera (NG). Die Stadt Gera und die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) werden das Gewerbe- und Industriegebiet Gera-Vogelherd gemeinsam entwickeln. Einen entsprechenden Vertrag haben Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm und LEG-Geschäftsführer Andreas Krey jetzt unterzeichnet. "Damit sind wir auf dem Weg, attraktive Flächen für großflächige Gewerbeansiedlungen zu schaffen, einen großen Schritt vorangekommen", sagte Dr. Vornehm. Der Vertrag sei das Ergebnis langfristiger, intensiver Gespräche mit der LEG, die von Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig entscheidend unterstützt wurden. "Dabei ging und geht es nicht nur um die Perspektiven der gewerblichen Entwicklung in unserer Stadt. Vielmehr haben wir die gesamte Region im Blick. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit der LEG und in Kooperation mit anderen Partnern Gera und Ostthüringen als Wirtschaftsstandort stärken werden."
"Thüringen benötigt auch in Zukunft attraktive Standorte für Investoren, die große zusammenhängende Areale nachfragen", betonte Andreas Krey. "Mit dem Gebiet Gera-Vogelherd, das Teil der Großflächeninitiative von Thüringer Wirtschaftsministerium und LEG ist, schaffen wir für die Region um Gera die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen mit einem größeren Flächenbedarf."
Der Vertrag sieht vor, die rund 42 Hektar große Fläche gemeinsam zügig zu entwickeln. Die LEG wird zunächst, ohne dass der Stadt Gera dafür Kosten entstehen, einen genehmigungsfähigen Bebauungsplanentwurf inklusive aller notwendigen Gutachten erarbeiten. Dabei sind verschiedene Varianten der Erschließung zu berücksichtigen. Der Bebauungsplan soll bis Mitte 2012 vorliegen, die notwendigen Grundstücke bis spätestens Ende 2013 verfügbar sein. Auf der Basis eines weiteren Vertrages zwischen beiden Partnern wird die LEG dann die Fläche auch erschließen.
Den Weg dazu hatte Geras Stadtrat im September 2009 mit dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan geebnet. Dem waren Beratungen in den Ausschüssen sowie in den Ortsteilräten Hermsdorf und Cretzschwitz/Söllmnitz sowie landwirtschaftliche und naturschutzfachliche Prüfungen vorausgegangen. Das künftige Gewerbe- und Industriegebiet punktet nicht nur durch die großräumig zusammenhängende Fläche, sondern auch durch die hervorragende Verkehrsanbindung an die Autobahn A4. Außerdem ist das Areal eben und lässt sich deshalb effektiv verwerten. Das hohe Potenzial an gut ausgebildeten Fachkräften in Gera und der Region ist als ein weiteres Plus für größere industrielle Ansiedlungen an diesem Standort.
Der Flächennutzungsplan der Stadt Gera weist derzeit rund 660 Hektar gewerbliche Bauflächen aus. Etwa 100 Hektar davon stehen für Ansiedlungen noch zur Verfügung. Dabei handelt es sich überwiegend um kleine Flächen von maximal drei Hektar.

( 03.03.2011 )

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