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Lokaler Aktionsplan für Gera bewilligt

Praktisch als ein Weihnachtsgruß aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erreichte noch im Dezember der Bewilligungsbescheid zur Förderung eines "Lokalen Aktionsplans" im Rahmen des Programms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" die Geraer Stadtverwaltung. Geteilte Freude macht sich jetzt richtig bemerkbar, wo es nun um die zügige Umsetzung konkreter Projekte mit diesen Mitteln geht. Über drei Jahre stehen 300000 Euro zur Verfügung; davon 100000 in 2011. Der Bund behält sich im Controlling vor, zum 31. August einen jährlichen Ergebnisbericht abzuverlangen, um Gelder für das folgende Jahr freizugeben. Im Klartext gelesen:
Nachdem am 14. Februar bei einer Informationsveranstaltung etwa vierzig potentielle Träger von vermutlich passenden Projekten in der Koordinierungsstelle beim Dezernat Soziales für die letztendliche Antragstellung fit gemacht wurden, stehen im März die wichtigsten Termine bevor. Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, war parallel die Bewerbung zur Bildung eines Begleitausschusses ausgeschrieben. Der solle maßgeblich über die Auswahl der Projekte entscheiden, erklären Heike Födisch und Manuela Andritzky vom federführenden Fachdienst das Prozedere. Es gingen 21 Bewerbungen ein. Maximal 25 Mitglieder sollen es sein. Daher empfahl man nach Abstimmung mit der Steuerungsgruppe und der AG Runder Tisch in einer Vorlage, die am Montag schon im Hauptausschuss beraten wurde, die Aufnahme aller darin genannten Bürger als Interessensvertreter. Klingt aufwendig; solle aber die Transparenz im Verfahren sichern, betont auch Birgit Klemm vom Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe. Nun kann der Geraer Stadtrat am 17. März über die weiteren Etappen entscheiden. Liefe das im Rathaus reibungslos, freuen sich die Frauen in der Koordinierungsstelle ab 21. März auf die eingehenden Projektanträge.
Es soll kein Wettrennen um die Fördergelder geben. Also werden alle Anträge gesichtet und qualitätsmäßig eingeschätzt. Als Träger in Frage kommen nichtstaatliche Organisationen, die ihre Gemeinnützigkeit erfüllen. Einzelprojekte sind bis zur Summe von maximal 20.000 Euro in Personal- und Sachausgaben förderungsfähig. Aber man rechnet eher mit mehr kleineren Maßnahmen, die vorgeschlagen werden. Mehrfachausgaben für gleichartige Anschaffungen z.B. könnten vermieden werden, wenn sich dank dieses Anstoßes Netzwerke bilden. Darin liegt etwas vom tieferen Sinn des "LAP". Ein Beispiel aus Suhl zeige die Systematisierung von jeweils kleineren Beiträgen zu Makroprojekten.
Geras LAP-Koordinierungsstelle in der Gagarinstraße 99/101 (( 8383433, Fax: 8383405, Mail: foedisch.heike@gera.de) setzt auf die Zuordnung von Mittlern mit deren Handlungszielen zu Leitzielen. Oder einfacher genommen: Netzwerke haben Priorität. Das wurde im Herbst schon in den LAP-Workshops der Entwicklungsphase deutlich. Nicht ad hoc über gerade eingegangene Projektanträge zu entscheiden, hat zudem den Vorteil, dass sich immer noch neue Interessenten mit kreativen Vorschlägen melden können. Daher wird am 9. März von 14 bis 16 Uhr nochmals ein helfender Workshop zur Antragstellung mit Geras LAP-Coach Annegret Zacharias stattfinden.

( Thomas Triemner, 24.02.2011 )

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