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Kleiner Schlossgarten hat Priorität

Die Bundesgartenschau in Gera ist nun schon einige Jahre her. Doch auch 2011 kümmert sich der Verein zur nachhaltigen Förderung der Idee der Bundesgartenschau Gera - Ronneburg 2007 e.V. unermüdlich darum, die grüne Idee aus dem Jahr 2007 ins Heute zu übertragen. Auch der Vereinsvorsitzende Tobias Friedrich betont, dass man sich nicht auf die ehemaligen BUGA-Areale beschränken, sondern das Grün in die Stadt tragen möchte.
Die derzeit wohl wichtigste Zielstellung ist die Wiederbelebung des kleinen Schlossgartens von Schloss Osterstein, für die man v.a. das sogenannte Wegemeter-Projekt zum Abschluss bringen will. "In jedem Fall wollen noch in diesem Frühjahr mit dem Wegebau rund um den Brunnen beginnen und wären höchst erfreut, wenn die Geraer und Gäste den Garten hoch über der Stadt schon im Spätherbst nutzen könnten", sagt Friedrich. Der mit Rosen und Grün bepflanzte Schlossgarten soll also noch dieses Jahr öffentlich zugänglich werden und mit um den Brunnen im Rondell angelegten Wegen und Sitzbänken zum Verweilen einladen und so das Schloss für Ausflügler wieder mehr in den Fokus rücken.
Vor zwei Jahren schon habe man Mutterboden aufgebracht und Rasen gesäht. Nun soll ein grundhafter Ausbau der Wege stattfinden - für Bürger und Unternehmern einzelne Wegemeter "kaufen" können. Von insgesamt 250 Metern sind bis heute schon fast 200 finanziert. Anschließend sollen vorwiegend weiß blühende Rosen und Sträucher angepflanzt sowie nochmals Rasen gesäht werden, bevor der Garten auch für Konzerte und kleine Veranstaltungen zur Verfügung steht.
Neben diesem Großprojekt zeichnet der BUGA-Föderverein auch für die Brückenbegrünungen in unserer Stadt verantwortlich. Gemeinsam mit Partnern wie CJD, OTWA und Gartencentern kümmert man sich darum, der Stadt mit zahlreichen Blumenkübeln auf den Elsterbrücken ein freundliches Antlitz zu verleihen. Und auch die Verschönerung von Wohnhäusern steht auf dem Vereinsprogramm. Dazu ruft man jedes Jahr aufs Neue zum beliebten Balkon-, Vorgarten- und Fassadenwettbewerb auf und prämiert in Koopertaion mit den Wohnungsbauunternehmen die schönsten Grün-Arrangements ihrer Mieter. "Wir möchten den Bürgern einige Farbtupfer als Anregung liefern, ihr Wohnumfeld und damit ihre Stadt selbst zu verschönern", so der Vereinsvorsitzende.
Für das laufende Jahr hat der Verein sich wieder viel vorgenommen, u.a. beliebte Veranstaltungen wie den "Tag der offenen Gärten" am 29. Mai und die 5. Lichternacht am 27. August oder zum Jahresausklang der 5. Adventsmarkt im Hofgut. Doch gerade weil sich diese Veranstaltungen zu wahren Publikumsmagneten entwickelt haben und immer größer werden, muss sich der Verein fragen, wie man diese Aufgaben stemmen kann. Den sommerlichen "BUGA-Boogie" habe man bereits 2010 gemeinsam mit dem Höhlerverein durchgeführt, um mehr Leute anzusprechen und die Kosten zu teilen. Auch die Ausrichtung der Lichternacht im Hofwiesenpark sei kostspielig. "Die Stadt sollte sich fragen, ob sie die angesetzten Mietforderungen für Park und Bühne beibehält - auf die Gefahr hin, dass sich Vereine und Veranstalter das Areal nicht leisten können. Wichtig ist doch, dass der Park genutzt wird", stellt Friedrich fest. Auf die Frage hin, wie der Verein zur Idee stehe, die Nutzung des Hofwiesenparks gegen einen geringen Unkostenbeitrag freizugeben, antwortet er: "Wir sind nach wie vor für einen kleinen Beitrag der Bürger, weil die Pflege sehr intensiv ist. Zudem steht auch die Frage, wie lange sich die Stadt die Pflege des Parks durch die Lebenshilfe noch leisten kann."
Wer sich am Tag der offenen Gärten oder der Fahrt zur BUGA nach Koblenz vom 13.-15. Mai beteiligen möchte, kann sich unter ( (0365) 8304010 anmelden. Infos zum Wegemeter-Projekt gibt es unter www.buga2007.de. Gesucht werden außerdem Projektideen für 2012 sowie jederzeit neue Mitglieder, die sich aktiv in die vielfältige Vereinsarbeit einbringen wollen.

( Christine Schimmel, 10.02.2011 )

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