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Baubeginn für Feuerwache Mitte und Amthorstraße

Es geht weiter. Zu mindestens was die Umsetzung des Konjunkturprogramms II hinsichtlich der Sanierung des Verwaltungsgebäudes Amthorstraße und der Feuerwache Mitte in der Berliner Straße betrifft. Voraussichtlich im März sollen die Arbeiten beginnen, die bis Jahresende abgeschlossen und abgerechnet sein müssen, wie Geras Bürgermeister Norbert Hein, in Anwesenheit von Baudezernent Ramon Miller und dem Geschäftsführer der "Elstertal"-Infraprojekt GmbH, Ralf Schekira in einem Pressegespräch mitteilte.
Er ließ aber auch durchblicken, dass man ernsthaft darüber nachgedacht hatte, die dafür aufzuwendenden Eigenmittel von mehr als 870.000 Euro in die Sanierung der Schulen zu stecken und damit die Mitarbeiter in beiden Objekten unter den bisherigen Bedingungen weiter arbeiten zu lassen. Die Folge wäre eine Rückzahlung der bereits in Anspruch genommen Fördermittel, deren Summe aber höher sei, so der Bürgermeister, als die Eigenmittel, die man für die Schulsanierung gewonnen hätte.
Die für beide städtischen Objekte geplanten Investitionen belaufen sich auf ca. 3,5 Millionen Euro, wobei der Bund 75 Prozent trägt.
"Mit diesen Maßnahmen werde es der Stadt in den Folgejahren gelingen, die Betriebskosten nachhaltig zu senken, Damit werden künftig nicht nur die Umwelt, sondern auch der städtische Haushalt geschont", so Norbert Hein. Ralf Schekira rechnet mit einer Energieeinsparung von gut 20 Prozent, was eine deutliche Senkung der Betriebskosten zur Folge hat. Die Planung für beide Objekte sei bereits im Vorjahr erfolgt. Jetzt würden die Bauleistungen ausgeschrieben, so der "Elstertal"-Infraprojekt-Geschäftsführer.
1,3 Millionen Euro, darunter 935.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm II, fließen in die Sanierung der Feuerwache Mitte. In die "Kur" genommen wird dabei aber nicht der gesamte Standort, sondern vorerst nur der Flachbau mit dem Gerätehaus.
Erneuert werden unter anderem Flachdach, Fassaden, Innen- und Außentüren sowie Heizungs- und Lüftungsanlagen, um die Energiebilanz zu verbessern. "Das Dach wird so wärmegedämmt, dass im Nachgang dort eine thermische Solaranlage installiert werden kann", erläutert Ralf Schekira. Auf die vorhandene Betonfertigteilfassade wird eine neue mit einem Wärmeverbundsystem aufgebracht und die alten Holzfenster erneuert. In der Garage wird statt des derzeitigen Lufterhitzers eine Be- und Entlüftungsanlage mit einer individuellen Regelung und Wärmerückgewinnung installiert. "Durch den Umbau der Anlagen und die energetischen Maßnahmen am und im Gebäude kann der Heizenergiebedarf nachhaltig gesenkt und damit der CO-2-Ausstoß deutlich reduziert werden", machte Schekira deutlich.
Schwieriger und Aufwendiger werden sich die Sanierungsarbeiten am Verwaltungsgebäude Amthorstraße 11 gestalten, da Aspekte des Denkmalschutzes zu berücksichtigen sind. So waren Gespräche mit dem Landesamt für Denkmalpflege notwendig, in deren Ergebnisse ein, so Ramon Miller, "gelungener Kompromiss für die energetische Sanierung, die Baukosten sowie die Belange der Denkmalschutzbehörde" gefunden wurden. Die geplanten Investitionskosten belaufen sich aus 2,2 Millionen Euro, von denen 1,65 Millionen aus den Fördermitteln des Konjunkturprogramms II kommen.
Geplant ist eine energetische Sanierung der Bauhülle und des Daches von Eingangshalle und Haus 1. Dabei wird die Fassade nicht wieder als Vorhangfassade ausgebildet, sondern aus ökonomischen Gründen in der kostengünstigeren Variante als Porenbetonfassade mit einem Wärmedämmverbundsystem hergestellt. "Damit werden nicht nur die energetischen Anforderungen erfüllt", betonte Ramon Miller. "Vielmehr wird mit der Putzfassade auch eine Angleichung an Haus 2 erreicht, um das der Verwaltungsstandort erweitert werden soll. Dort sollen künftig weitere Bereiche der Stadtverwaltung angesiedelt werden, um andere Objekte aufgeben zu können." Der als Eingangshalle genutzte Verbindungsbau wird aus Stahl und Glas unter Berücksichtigung moderner wärmetechnischer und energetischer Anforderungen neu errichtet.

( Reinhard Schulze, 03.02.2011 )

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