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20 Jahre Gewo Gera

Gera (NG). Zu einer kleinen Feier zum 20-Jährigen waren etwa 150 ehemalige und aktive Mitarbeiter der Gewo Gera eingeladen. Christian Rokosch, Geschäftsführer der DKB Wohnungsgesellschaft Thüringen und der Zweigniederlassung Gewo Gera, begrüßte die Gäste, zu denen auch Geras Bürgermeister Norbert Hein, die DKB-Vorstandsmitglieder Claudia Hoyer und Stefan Lerch sowie der ehemalige Gewo-Geschäftsführer Horst Richter gehörten. Claudia Hoyer überbrachte die Geburtstagsgrüße der DKB Immobilien AG. Neben Dank für das große Engagement der Mitarbeiter rückte sie den Zukunftsblick in den Mittelpunkt: "20 Jahre sind schließlich kein Alter, in dem man fertig ist und sich zurücklehnt. Da beginnt man das Leben anzupacken." Sie lud die Mitarbeiter ein, die Zukunft des Unternehmens aktiv mitzugestalten und Impulse für Mieterservice, Markt- und Produktpolitik einzubringen.
Der Geschäftsführer von 1992 bis 2005, Horst Richter, erinnerte in seinem Beitrag an die Anfänge nach der Wende. Es war ein "Learning by Doing" erklärte er. Juristische Grundlagen mussten neu erlernt werden, ebenso wie das Verfassen erfolgreicher Fördermittelanträge. Dass viele Dinge am Ende gut gelingen konnten, war dem "einvernehmlichen Zusammenwirken aller" zu verdanken, unterstrich Horst Richter.
Turbulente Fahrwasser bestimmten den Kurs der ersten Jahre nach der Wende. Der steigende Leerstand ab Mitte der 90er Jahre stellte das Unternehmen jedoch vor neue Aufgaben und am Ende auch vor finanzielle Engpässe. Mit dem Verkauf der städtischen Unternehmensanteile der Gewo Gera an die DKB Immobilien AG im April 2002 konnte sich die Stadt wieder verstärkt gestalterischen Aufgaben zuwenden und das Unternehmen wappnete sich für die neuen Marktbedingungen.
Norbert Hein, Bürgermeister der Stadt, verwies auf die großartigen Leistungen, die die Gewo Gera seit der Wende vollbracht hat. Dabei hob er v.a. die positive Entwicklung des Stadtteils Lusan und der Innenstadt hervor, die gemeinsam mit Stadt, Gewo und anderen Wohnungsunternehmen modern und lebenswert umgestaltet wurden.
Zum Abschluss erinnerten Irina Schultheiß und Sabine Burgold, beide Gewo-Mitarbeiterinnen der ersten Stunde, an die Basisarbeit der vergangenen Jahre. Viele Anekdoten riefen herzliches Gelächter hervor: "So schön wie der erste neue Dienstwagen war", erinnerte sich Frau Schultheiß, "war auch die Herausforderung: Ich war bisher nur Trabi gefahren, war aber die einzige mit Führerschein." Kundentermine waren zuvor nach Busplan vereinbart worden. Den enorm schnellen Wandel der Lebens- und Wirtschaftssituation zeigten weitere kleine Geschichten: Wurden Anfang der 90er Jahre aus Mangel an Wohnungen noch zwei alleinstehende Damen ermuntert, eine WG zu gründen, musste im Jahr 2000 bereits das erste Haus in Lusan abgerissen werden.
Der Rückblick auf 20 Jahre Unternehmensgeschichte nach der Wende zeigte deutlich, welchen enormen Herausforderungen sich die Menschen im Osten gestellt haben und mit welcher Energie sie gelernt haben, sich auf immer neue Situationen einzustellen.

( 05.11.2010 )

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