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Gera wird für die Freunde des Fahrrades immer attraktiver

Die Geraer haben mehr Fahrräder als PKW. Auf 1000 Einwohner kommen 505 Fahrräder, dagegen nur 415 PKW. Trotzdem benutzen noch zu wenige Berufstätige für ihren Weg zur Arbeit und zurück das Fahrrad. Der Anteil sei zwar von drei Prozent im Jahr 1994 auf fünf Prozent im Jahr 2003 angestiegen, doch könnten es noch mehr sein, schätzt der Fahrradbeauftragte Stefan Prüger ein. Der Bundesdurchschnitt läge bei zwölf Prozent. Etwa vier Kilometer legt der Geraer täglich mit einer Geschwindigkeit von 8,7 Kilometer pro Stunde zurück.
Außer den Radwegen stehen den Radfahrern auch gemeinsame Fuß- und Radwege sowie für Radverkehr geeignete Wege zur Verfügung. Hier soll sich in den kommenden Jahren noch einiges verändern. Das Radwegenetz wird sich in den Jahren 2004 bis 2006 verdoppeln bis verdreifachen. Allein in diesem Jahr ist mit einer Verdopplung auf acht km zu rechnen, kündigte Stefan Prüger an.
Die Vorhaben in diesem und in den nächsten Jahren hängen eng mit der Bundesgartenschau und dem Urban-Projekt zusammen. Was 2003 nicht geschafft wurde, nämlich die Anbindung von Lusan/Brüte an den Elsterradweg, wird bei günstigem Wetter sofort in Angriff genommen, versprach Stefan Prüger. Die Straßenbauer ständen schon in den Startlöchern, ebenso für das letzte Stück des Elsterradweges Zwötzener Brücke bis Zoitzstraße. Begonnen wird mit dem Ausbau des Radwanderweges Thüringer Städtekette, der zur nationalen Verbindung D4 von Aachen bis Zittau gehört. Gera ist hier mit zwei Abschnitten dabei: der Faulenzerweg vom Mohrenplatz bis Franz-Liszt-Straße - er gilt dann auch als Umgehung, denn der bisherige Radweg führt zur Bundesgartenschau durch den umzäunten Hofwiesenpark - und ein Teilabschnitt im Gessental östlich von Collis.

Während im vergangenen Jahr mit dem Ausbau des Geh- und Radweges in der Thüringer Straße zwischen Alexander-Wolfgang- bis zur Maler-Fischer-Straße begonnen wurde, erfolgt in diesem Jahr der weitere Ausbau bis zur Tinzer Straße.

Mit dem Bau der Stadtbahnlinie 1 werden sich nicht nur Verkehrsführungen ändern, sondern auch den Radlern werden Verbesserungen und mehr Möglichkeiten, sicher durch die Stadt zu kommen, geboten. Vorgesehen sind ein gemeinsamer Geh- und Radweg zwischen De-Smit-Straße und Puschkinplatz, ein getrennter Rad- und Fußweg in der Ernst-Toller-Straße und ein Fahrradstreifen in der Reichsstraße zwischen Schmelzhüttenstraße und Himmelsleiter. Verknüpfungen der Radwege Gagarinstraße/Straße des Bergmanns/Berliner Straße und die Straße des Friedens durch das Absenken der Bordsteinkanten fahrradtauglicher zu machen, sind weitere Vorhaben für dieses Jahr.
2005 wird es nicht nur weitere Fahrradwege wie zwischen Friederici- und Tollerstraße und in der Ronneburger Straße bis zur Beerweinschenke geben, sondern auch überdachte Fahrradstellplätze. Mit der Umgestaltung des Bahnhofsplatzes wird der sogenannte Fürstentunnel am Hauptbahnhof geöffnet und zu einer Fahrradabstellanlage umgebaut. Möglichkeiten, das Rad sicher unterzustellen, entstehen auch am Südbahnhof und am Puschkinplatz.

( NG/hs, 27.02.2004 )

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