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Anfang mit einem Zukunftsthema

Energie, Bauen, Wohnen und Mobilität sind die Schwerpunkte einer großen Umweltmesse von über 40 Ausstellern auf rund 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, die am 4. und 5. September jeweils 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt auf dem Betriebshof des Geraer Verkehrsbetriebes in der Zoitzbergstraße und dem benachbarten Gelände des Motorsportclubs stattfinden.
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Schirmherrschaft übernommen und meinte in einem Grußwort: "Mit dem verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien schützen wir das Klima und die Umwelt und schaffen gleichzeitig Arbeitsplätze. Deshalb steht die Thüringer Landesregierung für eine Politik der Nachhaltigkeit, in der Ökonomie und Ökologie eine erfolgreiche Verbindung eingehen. Wir wollen Thüringen zum "grünen Motor" Deutschlands ausbauen. Das muss sich auch im Städte- und Wohnungsbau widerspiegeln. Demographischer Wandel und Klimawandel verlangen gerade in diesen zentralen Lebensbereichen ein neues Denken hin zu mehr Energie- und Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und zu qualitätsvollem Bauen."
Geras OB Dr. Norbert Vornehm meint: "Mit dem Betriebshof der Geraer Verkehrsbetrieb GmbH wurde ein "Messestandort" gefunden, der für das Thema ökologisches Bauen und Wirtschaften selbst Maßstäbe setzt. Für die Gebäude wurden unbedenkliche Natur- und Dämmmaterialien verwendet. Ein eigenes Blockheizkraftwerk produziert umweltfreundlich Wärme und Strom. Regenwassernutzung, vollbiologische Kläranlage und die 750 qm großen Solarwände tun ein Übriges. Das Umwelt- und Qualitätsmanagement am Standort ist seit 2001 zertifiziert."
Sie wendet sich v.a. an Immobilienbesitzer, Häuslebauer und Modernisierungswillige mit einem hervorragenden Informationsangebot. Umfassende Gespräche gehören zur Ausstellung ebenso wie 33 informative Vorträge. Experten geben den Überblick über alle Themen rund um Bau und Renovierung, Einsparmöglichkeiten durch moderne Solar- und Heiztechnik werden vorgestellt und individuell auf die Hausbesitzer zugeschnittene Angebote werden gemacht. Das Rahmenprogramm widmet der Veranstalter von der Mattfeldt&Sänger Marketing und Messe AG der Begegnung mit Elektromobilität.
Der Gemeinschaftsstand der Kfz-Innung Ostthüringen zeigt umweltfreundliche Fahrzeuge mit Elektro- oder Gasantrieb sowie mit Hybridtechnik, so den MEGA e-City pro als kompaktes Elektroauto, den es bereits zu kaufen gibt, oder den in Kürze erhältlichen e-smart. Aus dem Bereich der Autogasfahrzeuge sind der VW Caddy LPG und der Daihatsu Terios LPG mit bivalenter Motorisierung zu sehen.
Die Umweltmesse ermöglicht eine direkte Kommunikation mit den Ausstellern und Beratern zu den wichtigen Zukunftsthemen ökologisches Bauen, energetisches Sanieren und regenerative Energien. Auf unabhängige Beratungen und die 33 Vorträge legt der Veranstalter großen Wert. Im Mittelpunkt dabei stehen die neuen Vorschriften zu Energieausweis und EnEV 2009 sowie die Novelle des Thüringer Wassergesetzes bezüglich Kleinkläranlagen.
Die Messebesucher sind am Sonnabend und Sonntag jeweils 12.30 Uhr zu einem "Spritspar-Kurs" im Vortragsraum 2 eingeladen. Ein erfahrener Trainer zeigt, wie Autofahrer 25 - 30 Prozent Kraftstoff sparen und damit Umwelt und Haushaltskasse entlasten können. Auf der Aktionsfläche der Messe laden Experten der Verbraucherzentrale Thüringen zu den Themen baulicher Wärmeschutz, Haustechnik, regenerative Energien und Stromsparen zur Erstberatung ein.
Ganz auf die Zukunft der Mobilität ausgerichtet ist das Rahmenprogramm der Umweltmesse auf dem Gelände des Motorsportclub Gera: Der Geschäftsführer der Kfz-Innung Gera Klaus Anderlik informierte, dass sich die Innungsbetriebe langfristig auf den Einsatz von Erdgas und Strom in den Kraftfahrzeugen einsetzen. So hat die Energieversorgung Gera bereits 25 erdgasbetriebene Fahrzeuge im Einsatz. Auch verfügt unsere Stadt bereits über Ergas- und Stromtankstellen. Reserven seinen noch bei der Nachrüstung von Fahrzeugen mit Partikelfiltern möglich. Der Einbau werde sogar staatliche gefördert.
Auf dem Freigelände können acht verschiedene "elektrifizierte" Radgattungen wie Trekking-, Renn- oder Lastrad von der Fa. ee-bike aus Lippersdorf bei Hermsdorf sowie zwei Solar-Scooter in der 50er und 125er Klasse und das meistgefahrene Elektroauto CityEL bewundert werden. Eine Schnupperrunde mit dem zweirädrigen geländegängigen Hightechgefährt Segway gedreht werden Die Anleitung für das instabil anmutende Vehikel ist verblüffend simpel. "Drauf stehen, den Rest macht die Technik". Sensoren in der Bodenplatte rechnen kleinste Gewichtsverlagerungen in Steuerbefehle um wie vorwärts, rückwärts, rechts, links und bremsen.
e-mobile Thüringen bietet eine Komplettlösung für Elektromobilität von der Beratung, Installation der Energieerzeugung über die Fahrzeugtechnik bis zur Finanzierung. Fahren mit dem Strom der eigenen Photovoltaik-Anlage wird möglich. e-mobile Thüringen zeigt beim Solarcafé wie thermischer Kollektor und Photovoltaik-Inselanlage (500 Wp) zum Kochen von Kaffee und Kühlen von Getränken genutzt werden.

( Reinhard Schubert, 02.09.2010 )

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