Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Das "Tor der Innenstadt" wird auf Vordermann gebracht

"Wir bauen weiter", kündigte GVB-Geschäftsführer Udo Gantzke an. Das Bauvorhaben heißt - "Hinter der Mauer" und beginnt am 3. September. Dann wird der Abschnitt zwischen der Hausdurchfahrt in der Johannisstraße und dem Steinweg auf Vordermann gebracht. "Die Schienen werden erneuert, ein Rasengleis angelegt, Bahnsteige und Zugänge zur Linie-3-Haltestelle ‚Sorge/Markt’ barrierrefrei ausgebaut. Zudem werden die Fahrleitungen bis in die Leipziger Straße erneuert", beschreibt der Geschäftsführer die Bauphase für eine der wichtigsten und auch am stärksten frequentierten Haltestelle im Innenstadtbereich. "Insofern war es längst überfällig, diesen Verkehrsplatz auf Stadtbahnniveau auszubauen", betont er. Zumal dieser knapp 230 Meter lange Haltestellenbereich zwischen den bereits sanierten Abschnitten "Heinrichstraße" und "Berliner Straße" liegt.
Gut 1,8 Millionen Euro sollen in die Maßnahme fließen, rund 1,3 Millionen Euro sind Fördermittel aus Bund und Land. Sofern das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das vorgesehene Rasengleis soll wie auch schon in anderen Abschnitten lärmdämmend wirken und die Fahrsicherheit erhöhen, da die 1984 eingebauten Schienen und Schwellen inzwischen verschlissen sind. Die ebenfalls aus dieser Zeit stammenden Haltestellenhäuschen und die dort eingemieteten drei Gewerbeeinheiten sollen, laut GVB, erhalten bleiben. Neben den künftigen barrierefreien Bahnsteigen, Zugängen und Übergängen erhalten die Haltestellen das moderne Fahrgastinformationssystem.
Parallel zum Bau erneuert der Zweckverband Wasser/Abwasser "Mittleres Elstertal" seine Kanäle.
Aufgrund der Bautätigkeiten kann die Haltestelle "Sorge/Markt ab Freitag, 3. September, bis voraussichtlich Ende des Jahres, nicht von der Linie 3 bedient werden. Für Fußgänger wird mindestens ein Durchgang zu den Bereichen Sorge und Markt passierbar bleiben. Die GVB plant drei Umbindewochenenden an denen Schienenersatzverkehr gilt. Ansonsten wird der Straßenbahnverkehr eingleisig am Baufeld vorbeigeführt.

Schienenersatzverkehr
Am ersten Bauwochenende vom 3. bis 5. September sind umfangreiche Arbeiten zum Einbau der Bauweichen vorgesehen. Dies macht eine Vollsperrung der Strecke erforderlich. Die GVB richtet zwischen Heinrichstraße und Bieblach-Ost einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Bahnen der Linie 3 von Lusan/Zeulsdorf fahren ab Freitag, 3. September, ca. 20.30 Uhr ab Heinnrichstraße weiter als Linie 1 bis Untermhaus. Die Linie 1 von Zwötzen endet in der Henrichstraße. Fahrgäste Richtung Untermhaus steigen in die "verlängerte" Linie 3 um. Während der gesamten Baumaßnahme werden noch zwei sogenannte Umbindewochenenden mit Schienenersatzverkehr folgen (die Daten werden rechtzeitig von der GVB bekannt gegeben).

( Fanny Zölsmann, 19.08.2010 )

zurück