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Städtebaufördermittel für Goethe-Campus

Gera (NG). Der notwendige Architekturwettbewerb für eine Zusammenführung des Geraer Goethe-Gymnasiums am Standort Burgstraße wird mit Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes zu je einem Drittel gefördert. Die entsprechende Bewilligung liegt in der Stadtverwaltung nunmehr vor. "Wir werten das als ein Signal der neuen Landesregierung, zusätzliche Fördermittel bereit zu stellen, dass wir das Goethe-Gymnasium am Johannisplatz konzentrieren und dafür das benachbarte ehemalige Regierungsgebäude vom Freistaat nutzen können", sagte Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm.
Vor dem Hintergrund dieser Zusage hatte der Geraer Stadtrat im September vergangenen Jahres seinen Beschluss zum Schulsanierungsprogramm neu gefasst. Danach soll das Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 künftig am Standort Burg-straße/Johannisplatz/Reichsstraße zusammengelegt und der Standort Nicolaistraße 6 aufgegeben werden. Das ehemalige Reußische Regierungsgebäude in der Burgstraße 2 und eventuell ganz oder teilweise die Liegenschaften Reichsstraße 1 a und 1 b sollen als neue Bausteine den bereits bestehenden Schulteil am innerstädtischen Johannisplatz ergänzen. Im Zusammenspiel von Sanierung, Neubau und Freiflächengestaltung müssen alle Anforderungen an einen modernen Bildungsstandort unter einen Hut gebracht werden. Dazu schreibt die Stadt Gera einen Wettbewerb mit den Aufgabenfeldern Gebäude- und Innenraumplanung, Städtebau und Freiraumplanung öffentlich aus.
Die Vorbereitungen zur Planung laufen auf Hochtouren. Der OB hat für Durchführung und Abschluss des Wettbewerbes einen ehrgeizigen Zeitplan vorgegeben, soll doch die bestmögliche Idee zur Entwicklung des Schulstandortes im Herzen der Geraer Altstadt bereits im Dezember öffentlich präsentiert werden. Derzeit werden die Unterlagen für die öffentliche Ausschreibung erarbeitet. Die Veröffentlichung soll im August erfolgen.
Die Wettbewerbsteilnehmer sind nicht nur gefordert, alternative Ideen und optimierte Konzepte zu entwickeln. Gleichzeitig sind städtebauliche Rahmenbedingungen zu beachten, denkmalpflegerische Belange zu sichern sowie Anforderungen der Verkehrs- und der stadttechnischen Erschließung sowie die Belange von Stadtgrün/Naturschutz einzubinden. Die bestmögliche Idee wird aus einem Pool von alternativen Lösungen ermittelt. Bewertet werden sie von einem Preisgericht, das die Entscheidung fällt, wer den Zuschlag erhält. Dabei gilt laut Richtlinie für Planungswettbewerbe der Grundsatz der Anonymität der Wettbewerbsarbeiten.
Der Campus für das Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 ist das größte Projekt im Rahmen des Geraer Schulbauprogramms. Gestartet im Juni 2007 sollen nach den Worten von OB Dr. Vornehm "bis 2014 mit einem Investitionsvolumen von insgesamt knapp 84 Millionen Euro klasse Schulen und damit für alle Kinder und Jugendlichen Geras gleich gute Lernbedingungen geschaffen werden". Dabei geht es um die Modernisierung von insgesamt 22 Schulbauprojekten.

( 22.07.2010 )

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