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OB ruft auf zur Aktion "Gemeinsam - Friedlich - Konsequent"

Gera (NG). Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm ruft alle Bürger und Gäste der Otto-Dix-Stadt auf, am Sonnabend, 10. Juli, friedlich gegen Nazismus, Fremdenfeindlichkeit und die NPD-Veranstaltung "Rock für Deutschland" auf der Geraer Spielwiese zu protestieren.
Es handele sich um "eine Kundgebung der NPD, die alles andere ist als es der offenbar harmlose Titel wohl nahe legen soll", machte er deutlich. "Gera ist unsere Stadt! Sie ist modern und weltoffen. Sie darf nicht zum Pilgerort von Nazis werden und zum Ort, an dem sie sich ausbreiten und einrichten." Das schädige das Ansehen Geras und seiner Bürger und halte Investoren davon ab, sich anzusiedeln.
Im vergangenen Jahr versammelten sich rund 4.000 Rechte auf der Spielwiese, die mit demokratie-feindlichen Liedtexten und Reden beschallt wurden und solchen Parolen zujubelten. "Wenn wir das tolerieren und unserem Unmut darüber keinen Ausdruck verleihen, werden Rechtsextreme sich weiter in ihrer Weltsicht bestärkt sehen. Wohin das führt, hat die Geschichte schmerzlich gezeigt."
Der OB ruft deshalb alle Bürger auf, am 10. Juli unter dem Motto "Gemeinsam - Friedlich - Konsequent - gegen Nazismus und Fremdenfeindlichkeit in Gera!" auf die Straße zu gehen und wie die Menschen in Jena, Dresden und Erfurt ein unübersehbares Zeichen des friedlichen Protestes und des gemeinsamen bürgerschaftlichen Engagements zu setzen. "Machen wir gemeinsam klar, dass wir diese Art von Veranstaltungen und jede Form demokratiefeindlichen Gedankenguts ablehnen."
Der Runde Tisch für Toleranz und Menschlichkeit, gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit, das Geraer Aktionsbündnis gegen Rechts und die Ökumene der Geraer Kirchgemeinden veranstalten an diesem Tag Kundgebungen und Aktionen rund um die Spielwiese. Diese beginnen bereits um 8 Uhr an der Heinrichsbrücke. Gegen 10 Uhr folgt eine Kundgebung auf dem Sachsenplatz, eine Stunde später findet das Friedensgebet in der St. Trinitatiskirche statt mit anschließendem Gebetsgang und Demonstrationszug zum Sachsenplatz. Dort gibt es ab 13 Uhr ein "Buntes Buffet" mit Redebeiträgen, Informationen über Initiativen für Toleranz und Vielfalt. Eingebettet darin ist ein buntes Kinderprogramm. Die Aktionen gegen Rechts münden 20 Uhr in ein Konzert im "Sächsischen Bahnhof".

( 01.07.2010 )

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