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Dichtes Leichtathletik-Programm

Thüringer Leichtathleten der Altersklassen 12 bis Senioren 75 plus treffen sich am 19. und 20. Juni zum ersten Mal für zweitägige Landesmeisterschaften im Stadion der Freundschaft von Gera. Nach letztem Meldestand wurden bisher 630 Startnummern vergeben. Die Aktiven kommen von 50 Vereinen. Aus Ostthüringer Gemeinschaften sind neben den Gastgebern vom 1. SV Gera u.a. Athleten aus Altenburg, Bad Köstritz, Bürgel, Greiz, Jena, Hermsdorf, Schmölln, Stadtroda, Meuselwitz, Neustadt, Rositz, Saalfeld, Schleiz, Weida und Zeulenroda eingetragen. Das spricht für Breite. Aber in den Erwachsenenklassen sind die Felder recht klein. Daher kam wohl auch der Gedanke beim Thüringer Verband, die Titelkämpfe an einem Ort zu kombinieren.
Und wer sind dabei eigentlich die Stars? Die Springerinnen oder Kugel stoßenden Damen, von denen Medien derzeit jeden Weitenzentimeter verkünden? Die Youngster, die sich aufmachen, den Sprint in Deutschland zu verjüngen? Oder doch die schwerer vergleichbaren Talente, die im Stützpunkt fleißig trainieren und die Verbesserung ihrer Leistungen zum Kader nachweisen? Vielleicht Dauer(b)renner mit einem lebenslangen Hobby und Leistungswillen?
Um den Rang dieser Titelkämpfe zu betonen, gilt der Termin der Thüringen-Meisterschaft als geschützt. Normerfüllungen werden anerkannt. Dennoch muss man auf einige Topathleten verzichten. In der Hochsaison überschneiden sich internationale Wettkampf-Kalender mit Wettbewerben an der Basis. So wird man zeitgleich zur 2. Team-Europameisterschaft im norwegischen Bergen der Gößnitzerin Katja Demut, Erfurts Andreas Pohle oder Zeulenrodas Hürden-Ass Alexander John im Nationaldress die Daumen drücken. Robert Hering war erst beim Länderkampf mit Polen im Einsatz. Gemeldet hatte sich der junge Hermsdorfer WM-Halbfinalist über 200 m aber. So könnte es spannende Sprints geben mit den Staffelkollegen Julian Reus oder Roy Schmidt. Genannt haben Mittelstrecker Sebastian Keiner und Wolfram Müller, der sich in Gera ansiedelte. Als Favorit will Gothas 20-m-Kugelstoßer Andy Dittmar dabei sein. Er trifft z.B. auf den in Vancouver mit Olympia-Silber belohnten Viererbob-Anschieber Alexander Rödiger.
Der dichte Zeitplan beginnt am Sonnabend ab 9 Uhr nach Fanfarenklängen mit dem Speerwurf der Jüngsten und Weitsprung der AK 14/15. Er reicht an beiden Tagen bis etwa 19 Uhr.
Remo Reichel, Leichtathletik-Abteilungsleiter, sieht in allen Trainingsgruppen des 1.SV Gera Medaillenanwärter. Gute Anhaltspunkte gaben Siege bei Wettkämpfen in Halle, Ohrdruf, Hermsdorf und Chemnitz oder zur Langstreckenmeisterschaft in Leinefelde. Titel-Hoffnungen tragen im Laufbereich z.B. Karline Schönbach, Luise Mentzel, Madlin Eichler und Astrid Hartenstein. Schauen sollte man beim Springen vielleicht auf Charlotte Reichardt und Anett Christmann, auf Florian Prager und Clemens Hoppe im Wurfbereich und auf die vielseitige Christina Schraps unter Seniorinnen. Reichel selbst ist ehrgeizig und möchte sich über 800 bzw. 1500 Meter erneut einen Treppchenplatz sichern. Geras "Lokalmatadoren" werden sich bei diesem Heimauftritt gern anfeuern lassen. Das wäre eine Empfehlung für die Bewerbung um künftige Veranstaltungen.

( Thomas Triemner , 18.06.2010 )

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