Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Sprechstunde ohne Praxisgebühr

Das menschliche Herz schlägt nicht nur in Sachen Liebe schneller, sondern mitunter auch in zahlreichen schwerwiegenden Krankheitsfällen. "Herzerkrankungen stehen in Deutschland nach wie vor an erster Stelle. Viele Betroffene fühlen sich im Prinzip ganz gesund und ahnen nichts von Herzrhythmusstörungen, Nierenerkrankungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Allein durch Herzinfarkt sterben jährlich rund 120.000 Menschen", bekräftigt Fred Oppotsch von der Initiative "Gegen den Herztod" die Wichtigkeit sich seinem eigenen Körper bewusst zu sein.
Um Ursachen, Gefahren, Symptome und vorbeugende Maßnahmen wieder ins Bewusstsein der Bürger zu rücken, wurde der Herztag ins Leben gerufen. In diesem Jahr findet er bereits zum 14. Mal statt. Am Sonnabend, 12. Juni, 11 Uhr, werden die Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, und Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm, den 14. Geraer Herztag im Kultur- und Kongreßzentrum eröffnen.
An diesem Tag erwartet die Besucher ein Rundum-Gesundheitscheck, vier Informationsstunden, vorgetragen von Professoren und Doktoren des SRH Waldklinikums und eine Podiumsdiskussion, bei die anwesenden Fachärzte unter der Leitung von Oppotsch Fragen klären werden.
Zudem haben die Besucher die Möglichkeit ins persönliche Gespräch mit den Ärzten zu treten. Hierfür stehen vier separate Kabinen während der gesamten Veranstaltung zur Verfügung. "Ein besonderes Highlight ist uns mit der Sängerin Hannah M. gelungen", macht der Organisator neugierig. Selbst erlitt die heutige 28 Jährige vor sieben Jahren einen Schlaganfall und ist seitdem halbseitig gelähmt, dennoch hat sie ihre Karriere nicht an den Nagel gehangen und singt auf den Bühnen von Deutschland. So auch am 12. Juni von 10.15 Uhr bis 11 Uhr und in den Vortragspausen. "Wir wollen damit zeigen, das man auch als schwer kranker oder behinderter Mensch noch mitten im Leben stehen kann", so Oppotsch.
Seit seiner schweren Herzoperation im Jahr 2001 engagiert er sich für die Deutsche Herzstiftung und betreut alle Herzkliniken im Raum Ostthüringen bis Westsachsen. Zudem organisiert Oppotsch seit sieben Jahren in Eigenregie den Geraer Herztag mit Unterstützung des SRH Waldklinikums und den Krankenkassen IKK Thüringen und AOK Plus. Ist Mitglied in zwei weiteren Organisationen und gründete 2005 seine eigene Initiative "Gegen den Herztod".
"Gemeinsam mit den Ärzten des SRH Waldklinikums ist es uns aufgrund der zahlreichen Aktionen und Vorträge gelungen, dass Gera mit neun Prozent unter dem Bundesdurchschnitt vom elf Prozent bei Tod nach Herzinfarkt liegt", resümiert Oppotsch und beweist, dass es sich lohnt, sich mit unermüdlichem Engagement für die eigene Sache einzusetzen.

( Fanny Zölsmann, 03.06.2010 )

zurück