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Geras Straßenbahnen können jetzt sprechen

Gera (NG/zoe). Als erstes Unternehmen in Thüringen rüstet der Geraer Verkehrsbetrieb seine Straßenbahnen mit einer automatischen Außenanlage aus. "Seit dieser Woche sprechen unsere Bahnen", macht GVB-Geschäftsführer Udo Gantzke bei der offiziellen Einweihung im Beisein von Uta Lampe, Dezernat ÖPNV im Landesamt für Bau und Verkehr, Landesbehindertenbeauftragten Dr. Paul Brockhausen und der Geraer Behindertenbeauftragten Christine Morgenstern neugierig auf die akkustische Unterstützung für Sehbehinderte. "Alle zwölf Niederflurbahnen werden mit Ansagetechnik ausgestattet", so der GVB-Geschäftsführer. Die Ansage erfolgt automatisch bei der Einfahrt in jene Haltestellen, an denen zwei Linien verkehren, also in der Heinrichstraße und in Lusan zwischen Fußgängerbrücke und Zeulenrodaer Straße. Dabei werden die Liniennummern und das Fahrtziel angesagt. Der Thüringer Blinden- und Sehbehindertenverband machte die GVB auf das Problem aufmerksam. Die LED-Anzeigen seien für Sehbehinderte nur schwer erkennbar und bis zur Einführung der neuen Straßenbahnen 2009 habe man sich an den Formen der Bahnen orientiert, weiß Eberhard Tölke vom Verband. "Nun hat Gera eine Barriere weniger und ist ein gutes Beispiel für die gesellschaftliche Integration von behinderten Menschen und Senioren, um ihnen auch weiterhin ein eigenständiges Bewegen zu gewähren", so der Landesbehindertenbeauftragte Dr. Paul Brockhausen.
Die Investition in Höhe von 30.000 Euro wurde zu 50 Prozent durch den Freistaat gefördert.

( 03.06.2010 )

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