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Weltweit einmalige Leistungen

"Ziel der Lebenshilfe ist das Wohl geistig behinderter Menschen und ihrer Familien. Sie setzt sich dafür ein, dass jeder geistig behinderte Mensch so selbständig wie möglich leben kann und dass ihm so viel Schutz und Hilfe zuteil werde, wie er für sich braucht. Menschen mit schweren geistigen Behinderungen stehen unter dem besonderen Schutz der Lebenshilfe." Mit diesen Worten würdigte Bernd Koob, Vorsitzender der Ortsvereinigung Lebenshilfe Gera Stadt/Land das Engagement derer, die vor genau 20 Jahren diesen Verein gegründet und jener, die diesen bis heute zu einer festen Institution für die Betroffenen etabliert haben, auf der Festveranstaltung zu "20 Jahre Lebenshilfe".
Am 28. April 1990 wurde der Wohlfahrtsverband, der sich für Menschen mit geistiger Behinderung einsetzt, gegründet. Der Verein entstand mit Hilfe der Partnerstadt Nürnberg. Heute betreut und fördert die Lebenshilfe rund 920 Menschen in 12 Einrichtungen der Otto-Dix-Stadt Gera und im Landkreis Greiz.
"Wir können zu Recht mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft blicken. Die besondere Lebensfreude, die Unbekümmertheit und die Zufriedenheit, die alle Menschen in der Lebenshilfe, insbesondere aber unsere behinderten Menschen, zum Ausdruck bringen, ist einzigartig", betonte Koob.
Seit 1974 gibt es in Deutschland ein Recht auf Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung und ist damit Paradebeispiel für viele europäische Länder. "In den Werkstätten gibt es keine Diskriminierung, gibt es Schutz vor Belästigung, Chancengleichheit, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen, hier werden Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte gesichert, und nur hier besteht ein absoluter Anspruch auf das Arbeitsergebnis, mindestens 70 Prozent als Lohn, das gibt es weltweit in keinem anderen Betrieb", erklärte der Vorsitzende.
Da diese Leistungen für Menschen mit geistiger Behinderung weltweit einmalig seien, wolle man auch in Zukunft den eingeschlagenen Weg weitergehen, "bis wir eines Tages in einer Gesellschaft leben, in welcher der behinderte Mensch tatsächlich als vollwertiges Mitglied aufgenommen ist", zog Bernd Koob sein zukunftsweisendes Resümee.

( Fanny Zölsmann, 29.04.2010 )

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