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Geraer Kinder lieben "Goldenen Spatz"

Vom zweiminütigen Minibeitrag bis zum 100-minütigen Spielfilm, Animationen und Dokumentationen, Unterhaltungssendungen und Serien aus dem Fernsehen - Beiträge aus sechs Kategorien präsentierte das Deutsche Kinder-Medien-Festival im Wettbewerb um die Spatzentrophäe. "Mit Witz, Verstand und Phantasie" beschrieb Festivalleiterin Margret Albers das Motto des diesjährigen Festivals und freute sich besonders, dass Kinder wachsendes Interesse an Informationen zeigen, dem vor allem die Fernsehbranche Rechnung trug und mehr qualitätsvolle Beiträge in dieser Kategorie einreichte. Sogar ein 88-minütiger Streifen "Chandani - Die Tochter des Elefantenflüsterers" war dabei.
Doch zunächst wurde das Festival in Gera mit dem Film "Die kluge Bauerntochter" märchenhaft eröffnet. Er wurde vom Publikum begeistert aufgenommen, ebenso der Beitrag der Kategorie Minis "Stromsparen". Die Kinderjury hatte schon am Sonntagvormittag mit der Bewertung begonnen, denn bereits da waren Filme im Spatzenwettbewerb zu sehen. In diesem Jahr haben 23 Mädchen und Jungen im Alter von neun bis 13 Jahren aus ganz Deutschland, aus Italien, der Schweiz und Liechtenstein das Sagen, wer am Ende aus den 38 Wettbewerbsbeiträgen den Goldenen Spatzen erhält. Hinzu kommen zehn Kinder der Online-Jury, die das Internet nach den besten Kinderseiten durchsucht und die besten Online-Spiele bewerten. Eine Fachjury und die Jury des MDR-Rundfunkrates wollen das beste Drehbuch oder das beste Programm für Vorschulkinder entdecken.
Die festliche Preisverleihung findet am Freitag, 30. April im Cinestar in Erfurt statt, denn aus Gera hat sich der Spatz zur Hälfte der Festivalzeit zurückgezogen und ist nach Erfurt, dem zweiten Festivalort, geflogen. Zwischenbilanz von Margret Albers: "Wir sind sehr zufrieden. Das breite Angebot in diesem Jahr hat auch ein breites Publikum gefunden". Viereinhalbtausend Besucher waren in Gera zum Goldenen Spatz gekommen. Es gab aber auch ein reichhaltiges Programm, nicht nur an Filmbeiträgen, sondern auch an Veranstaltungen des medienpädagogischen Programms, der Workshops und das Medienevent "Digitale Phantasiewelten". Richtig gut gelaufen sei das Workshopangebot "Du bis eine Marke", schwärmt die Festivalchefin. "Dabei ging es um Chancen und Gefahren der Selbstdarstellung im Netz, am Vormittag für die Kinder und am Abend für die Eltern, die sehen konnten, womit sich ihre Kinder beschäftigen". Erfreut zeigte sich Margret Albers auch, dass die Nachmittagsvorstellungen, wo Kinder und Eltern gemeinsam einen Film anschauen konnten, so gut angenommen worden sind. "Wir haben ja auch moderate Spatzenpreise", lacht sie. Publikumslieblinge waren der Märchenfilm "Der gestiefelte Kater", "Wicki und die starken Männer", "Lippels Traum" oder "Hier kommt Lola", aber auch der Jugendfilm "Friendship" oder das Vorschulprogramm "Kikaninchen" machten das Rennen. Wer allerdings einen Preis erhält, wird sich am Freitag herausstellen.
Preise gab es indes trotzdem in Gera, und zwar wurde zum fünften Mal im Rahmen des Festivals der Spixel vergeben. Das ist ein Preis der Thüringer Landesmedienanstalt und der Deutschen Kindermedienstiftung Goldener Spatz. Er wird für Sendungen und Beiträge vergeben, die von Kindern für Kinder produziert werden. 59 Bewerbungen aus ganz Deutschland in den Kategorien Spielfilm, Information/Dokumentation und Animation wurden eingereicht. Eine fünfköpfige Jury bewerte nicht nur die Qualität der Filme, sondern auch die Perspektive und der Anteil der Kinder, die am Projekt mitgearbeitet haben. Den Spixel gewonnen haben das Triki-Magazin aus Trier für "Die Jubiläumssendung" in der Kategorie Information/Dokumentation, die Klasse 2 b der Korczak-Schule aus Gießen für "Es klopft bei Wanja in der Nacht" in der Kategorie Animation und das Videocamp "KUHlisse - Filme vom Acker" aus Gera für den Spielfilm "Das Räubervolk" Alle drei Gruppen können sich aber nicht nur über den Preis freuen, sondern auch über einen Gutschein im Wert von 500 Euro, gestiftet von der Geraer Bank, der Commerzbank Gera und Skoda Auto Deutschland,. für einen Aufenthalt in einem Film- oder Produktionsstudio.

( Helga Schubert, 29.04.2010 )

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