Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Ein Konzert ist wie eine Reise

"Was hat Musik heute für eine Funktion?", fragt Howard Arman, der neue Generalmusikdirektor von Theater&Philharmonie Thüringen, und gibt selbst die Antwort: "Musik soll den Geist ansprechen, ohne, dass man vor dem Konzert eine Vorlesung besuchen muss. Ein Konzert ist wie eine Reise in bekannte und unbekannte Regionen". Mit auf diese Reise will der renommierte Dirigent und musikalische Leiter das Konzertpublikum in Altenburg und Gera nehmen. Dabei lädt er ein, zurück zu blicken und in die Zukunft zu schauen, mit konventionellen Hörgewohnheiten zu brechen und Unerwartetes zu erleben, aber auch auf Bewährtes und Beliebtes nicht zu verzichten. Den Schwerpunkt des Konzertspieljahres 2010/2011 bilden Klassik und Romantik ebenso wie Musik des Barocks und der Spätromantik. Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart werden auf die Bühne gebracht. Uraufführungen, sakrale und weltliche Musik, Programme mit geographischer und biographischer Ausrichtung, sogar in Grenzbereiche wie dem Jazz und der Filmmusik, original und in Adaptionen, verspricht Howard Arman und hofft, das "Begehren des Publikums geweckt zu haben", denn "Begehren", das Motto der neuen Spielzeit, gilt auch für die Konzerttätigkeit.
Auf musikalische Leckerbissen unter der Stabführung von Howard Arman freut sich auch Generalintendant Prof. Matthias Oldag. Mit dem Engagement des berühmten Künstlers möchte er ein Zeichen für die Qualität und die Möglichkeit und vor allem für die Zukunft des Hauses setzen, bekennt Matthias Oldag. Interessante und innovative Projekte, nennt er die Vorhaben auf der Konzertbühne.
Neun Philharmonische Konzerte und einige Sonderveranstaltungen wie das Konzert für sie oder Klassik bei Kerzenschein und andere stehen auf dem Programm. Seine Visitenkarten abgeben, wie Howard Arman selbst sagt, will der neue Generalmusikdirektor im ersten Philharmonischen Konzert "Zwischen Themse und Weißer Elster" mit der London-Sinfonie von Joseph Haydn und die Uraufführung der eigenen Fassung für Orchester aus den Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz. Den Totensonntag möchte er mit dem zweiten Philharmonischen Konzert "Trost und Hoffnung" würdigen. Zur Aufführung kommt das Deutsche Requiem von Johannes Brahms. Zu Gast ist der MDR-Rundfunkchor unter Leitung von Howard Arman. Mit Robert Schumanns "Frühlingssinfonie" wird der Frühling im Jahr 2011 willkommen geheißen. Franz Schubert und Ludwig van Beethoven stehen ebenfalls auf diesem Programm unter dem Titel "Flora besteigt den Thron". Einen besonderen geistigen Inhalt möchte der Brite dem Konzert um die Osterfeiertage geben. "Es gibt viele Himmel, aber nur eine Erde", nennt er es und bringt Tod und Verklärung" von Richard Strauss zu Gehör. Gleich drei Werke von Komponisten er Gegenwart erleben in diesem Konzert ihre Uraufführung. Um Johann Sebastian Bach geht im siebenten Philharmonischen Konzert mit eigenen Tonschöpfungen, drei Uraufführungen und natürlich mit Bach und um "Merkwürdige Begegnungen" zum Spielzeitende 2011. Seinen Einstand gibt jedoch der Generalmusikdirektor in dieser Spielzeit mit der musikalischen Leitung von Händels "Hercules". Mitwirkende sind das Philharmonische Orchester, der Opernchor, der Philharmonische Chor und Solisten. Premiere, die übrigens bereits ausverkauft ist, ist am 17. April, zweite Vorstellung am 24. April.

( Helga Schubert, 01.04.2010 )

zurück