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Kundenspezifische Angebote mit Erfolg

Mit der Präzisionsoptik Gera mit Sitz im Gewerbepark Keplerstraße verfügt die Otto-Dix-Stadt über ein weltweit anerkanntes Technologieunternehmen mit hohen Exporten und ausgezeichneten Kontakten zu Forschungseinrichtungen im Inn- und Ausland.
Das Produktportfolio des Unternehmens reicht von klassischen Präzisionsoptikkomponenten bis hin zu Mikrostrukturierter Optik und komplexen optischen und opto-elektronischen Systemen, die vor allem in den Bereichen Messtechnik und industrielle Bildverarbeitung, Medizin- und Laser- und Weltraumtechnik, in der Halbleiterindustrie und in der Sport- und Militäroptik Anwendung finden.
Da war es kein Zufall, dass Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm Carsten Schneider, Bundestagsabgeordneter und haushaltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, bei seinem ersten Besuch in seinen Betreuungswahlkreis zu einem Arbeitsbesuch in das Unternehme einlud.
Aus dem ehemaligen Zeiss-Kombinat entstanden, schreibt das Unternehmen seit 1991 eine Erfolgsgeschichte und selbst die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise konnten, trotz Auftragsrückgänge ohne Entlassungen gemeistert werden. So wurde die notwenig gewordene Kurzarbeit zur Weiterqualifizierung der Mitarbeiter genutzt. Für 2010 hofft das Unternehmen, dass sich auch die zahlreichen, im Vorjahr noch angeschobenen Projekte rechnen.
Eines der Geheimnisse für den Erfolg sieht POG-Geschäftsführer Manfred Schubach in der Einheit von Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Produkten, die ausschließlich auf kundenspezifische Wünsche ausgerichtet ist. Dabei setzt man im Unternehmen auch auf die Ausbildung des eigenen Nachwuchses.
Hervorzuheben ist auch der Umstand die mit Manfred Schubach, Ray George und Aleksander Wlodarski die drei Gründerväter noch heute das Herzstück des Unternehmens bilden.
Die Zahl der Beschäftigten liegt derzeit bei 96 und zehn Auszubildenden. Allein in den letzten zehn Jahren sind 50 neue Arbeitsplätze entstanden, was auf zielgerichtete Investitionen zurückzuführen ist. So wurde 2009 ein neuer Reinraum in Betrieb genommen sowie neue Maschinen und Technologien für die Fertigung optischer Mikrostrukturen angeschafft. Dies sei auch weiterhin notwendig, so Manfred Schubach, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Dazu zählt auch das aktive Einbringen in Verbundprojekte für Forschung und Entwicklung und davon auch zu profitieren. So werden beispielsweise gemeinsam mit dem Jenaer Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik neue optische Schichten entwickelt.
Mit seinem Arbeitsbesuch nutzte Carsten Schneider die Gelegenheit vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Fortschreibung der Fördermittelmaßnahmen für die optische Technologie mit einem Produzenten aus der Branche direkt ins Gespräch zu kommen.
Über die Agenda "Photonik 2020", die derzeit erarbeitet wird, so Schubach, der gleichzeitig Mitglied im Lenkungsausschuss Photonik des Industrieverbandes optische, medizinische und mechatronische Technologien ist, wolle man erreichen, dass die Branche auch künftig mindestens mit dem derzeitigen Fördervolumen unterstützt werde.
So sei zurzeit wieder eine anziehende Nachfrage und steigende Auslastung zu verzeichnen, damit die Stimmung in der Branche wieder besser, was aber noch keine Sicherheit für eine weitere positive Entwicklung bedeutet.
Die Präzisionsoptik Gera hält weltweit Kontakt zu 130 Kunden in 30 Ländern, darunter allein 40 in USA, wo ein Tochterunternehmen gegründet und auch die Messepräsenz verstärkt wurde.

( Reinhard Schulze, 26.02.2010 )

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