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Thüringer Familienpreis geht an Deutschen Kinderschutzbund Gera

Der Thüringer Familienpreis 2009 in der Kategorie Netzwerke für Familien ging an den Deutschen Kinderschutzbund Stadtverband Gera.
Anke Fehrensen, Vorsitzende des Stadtverbandes Gera, nahm in der Thüringer Staatskanzlei als erste von insgesamt fünf Preisträgern die Urkunde und einen Scheck über 3.500 Euro aus den Händen von Thüringens Finanzministerin Marion Walsmann, von dem Kurator der Stifung FamilienSinn des Freistaates Thüringen Stephan Illert und von dem Regionalvorstandsmitglied der Commerzbank Gustav Holtkemper entgegen. "Wir freuen uns ganz besonders, dass einer der fünf Preisträger aus Gera kommt. Das zeigt die ausgezeichnete Arbeit der Initiativen, Einrichtungen und vorhandenen Netzwerke innerhalb unseres Stadtgebietes. Der Kinderschutzbund hat stellvertretend für viele diese Würdigung erhalten. Herzlichen Glückwunsch dafür", freut sich Sozialdezernentin Christiane Neudert.
In seiner Laudatio würdigte Stephan Illert die Arbeit des Stadtverbandes Gera des Deutschen Kinderschutzbundes. Seit seiner Gründung im Jahr 2001, so Illert, setzten sich die Vereinsmitglieder und ehrenamtlichen Helfer um ihre Vereinsvorsitzende Anke Fehrensen nicht nur für die Belange der Kinder ein. Der Verband verstehe sich als Lobby für die gesamte Familie und versuche mit Angeboten und Hilfsaktionen diese zu unterstützen, zu beraten und zur Selbsthilfe zu aktivieren. So wurde vor vier Jahren in einem großen Plattenbaugebiet Geras in Bieblach die erste Kinderkleiderkammer Thüringens eingerichtet. Diesen Begegnungsort nutzten die Mitglieder gleichzeitig, um mit Eltern das Gespräch über Erziehungsfragen oder gesunde Ernährung zu suchen und sie über weitere Hilfsangebote zu informieren. Darüber hinaus kooperiere der Verein mit einer Vielzahl von Partnern in der Stadt Gera, die alle im Bereich Familienplanung tätig seien.
Durch den Aufbau eines stabilen Netzwerkes für Familien sei ein breitgefächertes Angebot geschaffen worden. Ob es um Gewaltprävention, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Bekämpfung von Kinderarmut gehe, überall seien die ehrenamtlichen Kinderschützer präsent. So organisieren sie auch Feste und Feiern. Besonders bemerkenswert dabei sei die Durchführung einer großen Kinderweihnachtsfeier für bedürftige Kinder und deren Familien in der Stadt Gera, die nun seit drei Jahren Tradition hat. Gemeinsam mit Netzwerkpartnern werden Geschenke zusammengetragen, ein Programm organisiert und eine Feier für rund 300 Kinder ausgerichtet. Dieses selbstlose Engagement der Mitglieder und Helfer mit dem Thüringer Familienpreis auszuzeichnen, erscheine der Stiftung FamilienSinn höchst verdient und solle die Beteiligten ermutigen, auf ihrem Weg weiter zu machen.
Mit dem Thüringer Familienpreis, der zum zweiten Mal vergeben wurde, würdigt und fördert die Stiftung FamilienSinn Projekte, Initiativen und innovative Ansätze, aber auch ehrenamtliche Aktivitäten, die dazu beitragen, Familien in Thüringen zu unterstützen, deren Lebensbedingungen zu verbessern und ihre Eigenkräfte zu stärken. Preisstifter des mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preises ist die Dresdner Bank, Schirmherrin Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht. Insgesamt wurden fünf Preise, drei Würdigungen sowie zwei Sonderförderungen vergeben. 50 Initiativen hatten sich für den Thüringer Familienpreis 2009 beworben, deutlich mehr als beim letzten Mal. Die meisten Bewerbungen kamen aus den großen Städten entlang der Städteachse Gera (7), Jena (8), Weimar (1), Erfurt (7), Gotha (1) und Eisenach (1), aber auch Initiativen kleiner Städte aus ganz Thüringen seien eingegangen. Sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Initiativen und Projekte waren erfreulich, heißt es in einer Information der Stiftung FamilienSinn zur Preisverleihung.
Das zeige, dass die Intention des Preises, nämlich diejenigen zu finden, denen es in Ergänzung oder neben ihrem beruflichen Engagement ein Anliegen ist, sich für Familien und deren Unterstützung einzusetzen, angenommen werde.

( 17.12.2009 )

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