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Gerüste am Rathaus fallen

Am Kornmarkt-Anbau des Geraer Rathauses fallen in dieser Woche die Gerüste. Sichtbares äußeres Zeichen dafür, dass die rund 400.000 teure Sanierung des 1793 errichteten Gebäudes abgeschlossen ist. Wenngleich die Arbeiten in der historischen Bausubstanz sich nicht ganz einfach gestalteten, bliebt das Projekt hinsichtlich der Kosten und der Bauzeit im vorgegebenen Rahmen. In der vergangenen Woche hatte der Stadtrat bereits wieder im Rathaussaal getagt, der über diesen Anbau zu erreichen ist.
Voraussetzung dafür waren der Einbau einer Brandschutzdecke im Flur und der Abschluss der Malerarbeiten im Bereich des Zugangs. In der vergangenen Woche wurden zudem die Fenster eingebaut und die Natursteinarbeiten beendet. Entgegen der ursprünglichen Planungen wurden nicht nur einzelne, sondern alle Fenster einschließlich der Sandsteingewände erneuert. Damit ist die Sanierung des Daches und der Fassaden abgeschlossen. Lediglich die Erdung der Blitzschutzanlage im Außenbereich steht noch an.
Auch im Innern des Gebäudes wird noch ein wenig gearbeitet. Die Räume der Fraktionen des Stadtrates werden bis 18. Dezember noch geputzt und gestrichen. In der zweiten Januarwoche ziehen die Fraktionen dann wieder in den Kornmarkt-Anbau zurück. Sie hatten seit Anfang März 2009 ihr Domizil in den früheren Räumen des Baudezernats Reichsstraße 1b.
So manchem wird das mit ziegelroten Biberschwänzen gedeckte Dach des Anbaus Kornmarkt ins Auge gefallen sein. Dies ist mit der Unteren Denkmalschutzbehörde sowie dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie abgestimmt. Immerhin nahm das Rathaus als Gesamtkomplex in verschiedenen Epochen Gestalt an. Es ist unter anderem von Barock, Renaissance und Klassizismus geprägt. Das widerspiegelt sich auch in der Eindeckung der Dächer, beispielsweise im Schiefer des Rathausturmes.
Bleibt ein neues Outfit für die Fassaden des Kornmarkt-Anbaus. Sie sollen in einem 6. Bauabschnitt mit rund 500.000 Euro saniert werden, sobald die finanziellen Mittel eingeordnet und bereitgestellt werden können.
Das Rathaus der Otto-Dix-Stadt Gera wird seit 1991 Schritt für Schritt saniert und restauriert. So erstrahlen Rathaussaal und Fassade des Neuen Rathauses sowie der aus der Renaissance stammende Rathausturm in neuem Glanz. Auch Dächer, Fenster und Fassaden wurden in die Kur genommen. Insgesamt investierte die Stadt Gera seit 1991 mehr als 5,3 Millionen in ihr Rathaus.

( 11.12.2009 )

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