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Erfolgsschlager: Bauhaus

Im Jahr 2009 schafften es die Kulturverantwortlichen der Städte Gera und Jena erstmals, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen. Zusammen haben sie eine Ostthüringer Antwort gesucht auf die Frage: Geht das Bauhaus-Jubiläum nur die Bauhaus-Stadt Weimar an?
Diese Suche brachte schell Überraschendes: "Dieses Jahr war mehr als nur die Idee, dieses Jahr wurde zu einer echten Fundgrube. Auch Jena und Gera verfügen über zahlreiche Ressourcen der Bauhaus-Architektur und brauchen sich nicht hinter Weimar zu verstecken", zog Jenas OB Dr. Albrecht Schröter Bilanz. "Erstmalig haben unsere Städte ein kulturelles Themenjahr gemeinsam gestaltet und mit Leben erfüllt", ergänzte Geras OB Dr. Norbert Vornehm. Die mannigfaltigen hochkarätigen Veranstaltungen lockten bislang rund 100.000 Besucher in beide Städte. Mit einem Budget von rund einer Million Euro konnten u.a. die Kandinsky-Ausstellung, das Ballett "Déjà-vu. Mensch und Form" als Reminiszenz an das "Mechanische Ballett" von 1923 und die Eigenproduktion von "Schillers Räuber - Rap’n_Breakdance Opera" realisiert werden. "Wir haben es geschafft, gemeinsam zu sensibilisieren, welche Schätze die jeweils andere Stadt birgt", so OB Dr. Vornehm.
Nach 2009 bleibt eine Erkenntnis: "Wir haben eine Brücke geschlagen. Gera und Jena können sich gemeinsam wirksamer vermarkten und werden so auch über die Landesgrenzen hinaus besser wahrgenommen", waren sich Jenakultur-Chefin Margret Franz und Frank Rühling vom Geraer Fachdienst Kultur einig. Und so wollen sie auch künftig - mit Blick auf das Porzellan-Jahr 2010 und das Dix-Jahr 2011 - gemeinsam wirken.

( 11.12.2009 )

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