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Gera würdigt seine ehrenamtlich tätigen Bürger

Gera weiß, was es an seinen rund 6.000 Ehrenamtlichen hat und nahm vergangenes Wochenende den "Tag des Ehrenamtes", der bundesweit begangen wird, zum Anlass, 48 von ihnen besonders zu ehren. Stellvertretend für alle jene Bürger der Otto-Dix-Stadt, die sich nach der Arbeit in ihrer Freizeit oder an den Wochenenden uneigennützig und unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen, erhielten sie die Auszeichnung mit dem "Goldenen Simson" oder "Silbernen Simson", der Ehrenamtscard, dem Thüringer Ehrenamtszertifikat, dem Ehrenbrief des Geraer Sports und der Ehrenurkunde.
Den würdigen Rahmen bildete im Großen Saal der schmucken Tonhalle (Klub der Jugend und Sportler), eine Festveranstaltung, deren Ausgestaltung in den Händen der Sozialdezernentin Christiane Neudert und der Ehrenamtszentrale unter der Teamleiterin Renate Scherf lag. Gera ist eine der wenigen Städte, die eine solche Institution hat. Sie bewährt sich als zentrale Anlaufstelle für alle Ehrenamtlichen, steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite und knüpft Netzwerke, damit das vieltausendfache Ehrenamt einen wachsenden Effekt für die Stadtentwicklung zeitigt. Wobei feststeht: Die Stadt hatte ein glückliches Händchen, als sie mit der Thüringer Ehrenamtsstiftung einen Vertrag abschloss. So kann die ehrenamtliche Arbeit wie auch jetzt deren offizielle Würdigung, gemeinsam mit dem, was Sponsoren geben, finanziell unterstützt werden. So stellte die Stiftung mehr als 40.000 Euro zur Verfügung, wovon etwa 30.000 Euro direkt an über 100 Vereine der Stadt gingen.
"Wir sind stolz auf unsere Ehrenamtlichen. Sie helfen unsere Stadt liebens- und lebenswerter zu machen, verkörpern ein Stück lebendiger Demokratie und sind für andere da bei der Lösung von sozialen Problemen, die derzeit besonderes Miteinander und menschliche Wärme erfordern." Das stellte Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm in seiner Laudatio fest. Man könne nicht alle dafür auszeichnen, aber alle hätten dafür unser großes Dankeschön verdient.
Die Auszeichnungen nahmen die 48 Geehrten, die aus 59 Vorschlägen von Vereinen und Verbänden sowie vom Selbsthilfebereich ausgewählt worden waren, aus den Händen von OB Vornehm und Christiane Neudert entgegen. Als höchste Würdigung, die die Stadt vergibt, wurde der Vorsitzenden des Seniorenschutzbundes "Graue Panther e.V.", der 86-jährigen Ruth Piehler, der "Goldene Simson" verliehen. Den "Silbernen Simson" erhielten Dr. Eckard Zenker vom Landesverband Thüringen e.V. des Deutschen Diabetiker Bundes, und Waltraut Münzberg von der Geraer Zentralen Kreisstelle der Diakonie Ostthüringen.
Zum dritten Mal vergab die Stadt die Thüringer Ehrenamtscard. Diese erhielten 25 ehrenamtlich aktive Bürger. Dank Sponsoren gewährt die Card den Besitzern die günstige Nutzung von Einrichtungen. Mit dem Thüringer Ehrenamtszertifikat wurden die Leistungen von Robert Riedel vom Technischen Hilfswerk und von Diana König vom Verein "Per Pedes" gewürdigt. Erstmals vergab die Stadt Ehrenbriefe des Geraer Sports an zehn verdienstvolle Vertreter aus Sportvereinen. Acht Bürger wurden mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Worte der besonderen Würdigung gab’s für Oberpfarrer i.R. Roland Geipel und Gertrud Kaiser für die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstorden, für Claudia Poser für den Botschafterbrief des Wärme-Verbundnetzes und für Marlene Spenst für einen Ehrenbrief der Thüringer Ministerpräsidentin.

( Harald Baumann, 11.12.2009 )

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