Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Stadt dankt den fleißigen Pflegepaten

Die Partnerschaftsgärten im Geraer Hofwiesenpark waren das ganze Jahr über eine Augenweide: Dafür bedankte sich jetzt die Stadt bei den 18 ehrenamtlichen Pflegepaten, die mit großem Engagement und Fleiß die Gärten, die symbolisch für die Partnerstädte stehen, pflegen. Zu ihnen gehören Waltraud Nestler, Ingrid Strützel und Antje Otto (Gärten Pskow und Plzen), Käte Hellwig und Gisela Vorsatz (Gärten Plzen und Skierniewice), Monika Kötter und Heike Wach (Garten Gorazde), Ingrid Gerhardt (Gärten Sliven und Timisoara), Natalja Mühlig, Almut Müller und Carmen Tille von der Stadtbibliothek Lusan (Garten Rostow am Don), Monika und Stefan Wagner (Garten Kuopio), Brunhilde und Günter Wenzel (Garten Nürnberg), Renate Rust und Gudrun Güther (Gärten Arnhem und Saint-Denis), Ilse Nägler (Garten Fort Wayne) sowie der Integrationsbetrieb der OV Lebenshilfe Gera unter Anleitung von Günter Panzer, der den Pflegepaten tatkräftig zur Seite steht .
Die Partnerschaftsgärten, die im Rahmen der BUGA 2007 in Gera entstanden sind, dokumentieren die Freundschaft Geras zu elf europäischen Städten und dem amerikanischen Fort Wayne. Bei einer Gesprächsrunde mit Dr. Hana Reußner vom Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit der Stadt diskutierten die Pflegepaten über Erlebnisse und künftige Vorstellungen ihrer Arbeit. Vor allem an den Kindern, die über die Gärten staunen, erfreuen sich die Pflegepaten am meisten. Aber natürlich kommen nicht nur die Jüngsten in die wunderbar gestalteten Gärten. Fast keiner kann dem Anblick der Flora widerstehen. Ein Besuch der Partnerschaftsgärten kommt einer kleinen Reise durch andere Länder gleich. Der Besucher erfährt auf den Informationstafeln am Eingang der einzelnen Gärten etwas über die jeweilige Stadt und die Gestaltungsidee der Gärten. Ein Blick über die heimatlichen Grenzen ist somit jedem Besucher gewährt.
Im Garten der russischen Stadt Pskow spielt das Thema Märchen eine Rolle. Hier steht eine Plastik aus Schmiedeeisen im Zentrum. Diese wurde nach Puschkins Märchen vom Goldenen Hahn geformt. Als klassisch russischer Baum wurde eine Birke gepflanzt. Der Skierniewicer Zierapfelbaum erinnert an die Gartenbautradition der polnischen Partnerstadt. Ebenfalls ein Hingucker waren Spejbl und Hurvinek, die zwei berühmtesten Marionetten des tschechischen Puppenspielers Josef Skupa. Leider wurden sie erneut durch Vandalismus in diesem Jahr zerstört. Nachdem sie im Sommer 2008 schon einmal dem Vandalismus zum Opfer fielen, waren sie erst im April dieses Jahres durch die großzügige Unterstützung des Sanitätshauses Carqueville und der Partnerstadt Plzen neu geschaffen worden. Peter Carqueville sammelte erneut am ersten Adventsonntag für Spejbl und Hurvinek, damit die beiden Figuren im Sommer wieder die Besucher im Hofwiesenpark erfreuen können.

( 03.12.2009 )

zurück