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Tag des offenen Denkmals am 13. September

Gera (NG). Unter dem Motto "Bauhaus 2009 - Bauten der Moderne" und "Historische Orte des Genusses" steht der diesjährige Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September. Eröffnet wird der Tag 11 Uhr im Chorsaal des Theaters durch Baudezernent Ramon Miller. Ganz bewusst wurde das Theater ausgewählt, weil sich dieser Ort von Genuss und Kunst mit dem zweiten Thema der Moderne vereinen lässt. Eine künstlerische Umrahmung bietet das Theaterballett mit Auszügen aus "Déjà-vu: Mensch und Form". Im Theaterrestaurant "Szenario" wird eine kleine Ausstellung eröffnet, die auch die Ausstattung von Thilo Schoder von 1921 zeigt. Bereits am Sonnabend, 12. September, findet 15 Uhr ein Vortrag zu Thilo Schoder im Stadtmuseum statt. Es spricht Dr. Nicola Damrich vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie.
Am Sonntag sind von 11 bis 17 Uhr viele Bauten von Thilo Schoder und Kollegen geöffnet. Dazu gehören Schulenburg & Bessler in der Lange Straße 73, die Klinik Schaefer in der Gagarinstraße 19, Gartenpavillon Dr. Paul in der Herderstraße 35, Wohnanlage Ulmenhof, Haus Halpert in der Kurt-Kaicher-Straße 11, der Verwaltungsbau in der De-Smit-Straße 18 (13 bis 17 Uhr) und der Industriebau im Gewerbepark Keplerstraße 23/25. Viele Gebäude sind nur an diesem Tag geöffnet.
Zusätzlich an diesem Tag öffnet von 11 bis 16 Uhr das barocke Bürgerhaus in der Großen Kirchstraße 17. Jens Weißenborn als Eigentümer des Wohn- und Geschäftshauses erhielt für die denkmalgerechte Sanierung den Thüringer Denkmalschutzpreis 2009. In der Kirche Kaimberg findet außerdem am Sonntag um 14 Uhr eine Andacht mit Musik statt. Es spricht Oberpfarrer Geipel i. R. Die musikalische Gestaltung übernimmt Michael Formella.
Das Thema "Architektur und Schule" ist zum Tag des offenen Denkmals auch ein besonderes Anliegen. Die ehemalige Bergbauschule in der Berliner-Straße 155 wurde 1956 errichtet und ist mit seinen besonders wertvollen Ausstattungen ein herausragendes Beispiel der frühen DDR-Architektur. Zu den "Historischen Orten des Genusses" gehören auch der mit farbigen Fliesen ausgestattete ehemalige Fleischerladen auf der Sorge 16, in dem heute süße Genüsse angeboten werden. Haus Schulenburg zeigt eine besondere Ausstellung zum Thema "Funktionalität und Sinnlichkeit" von Christine Klauder, der Bauhausgedanke in der Thüringer Glas- und Porzellanindustrie als Erbe und Verantwortung. Darüber hinaus bietet das nun nahezu vollständig fertig gestellte Gebäude mit Gartenanlage einen besonderen Genuss. In die Kirche zu Niebra lädt die Chorvereinigung Cantabile 15 Uhr zur Chormusik ein.
Das ausführliche Programm mit den Öffnungszeiten liegt im StadtService H35, in den Museen und im Fachdienst Bauvorhaben in der Amthorstraße 11 aus und ist unter www.gera.de abrufbar.

( 11.09.2009 )

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