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Lottomittel für Historisches und Künstlerisches überreicht

Es gibt Unterlagen aus den 30er Jahren, die belegen, dass es zu dieser Zeit ausgehend von dem in der Mitte angelegten Brunnen ein Wegekreuz von der Mitte des Schlossgartens auf Schloss Osterstein wegführte. So soll auch der Grundriss der neuen 1.700 Quadratmeter großen Parkanlage aussehen, die dort bald entstehen soll. Der BUGA-Förderverein unter Projektleiter Bernd Krüger hatte die Gestaltung des Areals ausgeschrieben. Nun sollen die Ideen von Landschaftsarchitektin Helgard Lesniewski umgesetzt werden. Gestaltungselemente von früher sollen im denkmalpflegerischen Entwurf wieder aufgenommen werden. "Im Bereich des Brunnens soll beschnittene Eibe Platz finden, ansonsten sollen nur weiße Blütenpflanzen dezent gepflanzt werden", erklärt die Landschaftsarchitektin ihre Vorstellungen. Auch insgesamt zwölf Bänke sind vorgesehen. "Außerdem fände ich es toll, wenn man Schneisen in die wuchernden Bäume schneiden könnte, damit man von hier aus auf die Stadt blicken kann", ergänzt sie.
Das Grundgerüst der Wege soll in derselben Art wie im Hofwiesenpark von einer Fachfirma angelegt werden. Danach wollen die Mitglieder des BUGA-Fördervereins weitgehend selbst Hand anlegen. Ein Finanzierungsgerüst ist bisher noch nicht endgültig beschlossen, doch den Grundstein legte Finanzministerin Birgit Diezel, die dem Vereinsvorsitzenden Peter Granderath für dieses Projekt 4.900 Euro aus Lottomitteln überreichte. "Ich bin immer dafür, mit diesen Geldern vor allem historische Projekte zu unterstützen und finde es toll, dass sich ein Verein wieder dieses Geländes annimmt", sagte die Ministerin. Trotz aller Neugestaltungen soll es aber den Künstlern weiterhin möglich sein, in diesem Areal auszustellen.
Mit im Gepäck hatte die Finanzministerin einen Scheck für den Graffiti-Verein PlusMinusNull. Vorstand Christian Gutschke nahm 850 Euro entgegen, um damit die WC-Container im Hofwiesenpark zu gestalten. Darauf entstehen soll die Silhouette von Untermhaus. "Man sieht oft, dass die Container verunstaltet und verunreinigt werden. Ich hoffe, dass die Hemmschwelle wesentlich höher liegt, wenn die Häuschen gestaltet wurden", begründet die Ministerin die Spende.

( 03.09.2009 )

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