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Bauarbeiter gehen in die Schule

"Schulen, Schulen und nochmals Schulen heißt der Investitionsschwerpunkt der kommenden fünf bis sechs Jahre in Gera", betonte Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm zum Startschuss des Schulbauprogramms am Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium in der Trebnitzer Straße. 22 Schulen sollen bis 2014/20015 auf Vordermann gebracht werden. Dafür sind insgesamt 84 Millionen Euro vorgesehen. "Es wird alles in den Schatten stellen, was bisher in der Stadt geleistet wurde", ist sich der Oberbürgermeister sicher. Gute Voraussetzung für Bildung und beste Lernbedingungen zu schaffen, sei Aufgabe der Kommune. Unterstützung erfährt das Schulbauprogramm durch das Konjunkturpaket des Bundes, aus dem 7.543.500 Euro in das umfangreiche Bauvorhaben fließen.
Das Liebegymnasium wird mit zwei Bauabschnitten in die Kur genommen. Für den ersten Bauabschnitt stehen aus dem großen Topf dafür 650.000 Euro zur Verfügung.. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 1.423.000 Euro. Zu den Sanierungsmaßnahmen gehören die Wärmedämmung der Fassade, außerdem erhält sie einen neuen Kratzputz, die Wärmedämmung der oberen Geschossdecke, die Erneuerung der Außertüren, die zwar dem optischen Bild der alten Türen entsprechen, jedoch in ihrer Funktionalität nicht mit den verschlissenen Schultüren zu vergleichen sind, zählte Ralf Schekira, Werkleiter Eigenbetrieb Zentrale Grundstücks- und Gebäudewirtschaft, auf Mit den modernen Schließsystemen würden diese Türen hohe Sicherheit bieten. Außerdem wird die Blechabdeckung im Eingangsbereich erneuert. Bis November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
"Die Baumaßnahme am Liebegymnasium ist eine große Herausforderung für uns, da sie bei laufendem Schulbetrieb erfolgt", gab Ralf Schekira zu. Allerdings wurde mit allen Eltern und Schülern, mit Lehrern und Elternsprecher gesprochen, "denn", so versicherte der Oberbürgermeister "während der Bauzeit ist Sicherheit für die Schüler oberstes Gebot". Zäune im Innenhof wurden aufgestellt, alle Gebäudezugänge würden zusätzlich noch mit Schutzdächern versehen, Material darf erst nach Beginn der ersten Unterrichtsstunde angeliefert werden und alle lärm- und schmutzintensiven Arbeiten werden erst ab 14 Uhr durchgeführt. Der Blick nach draußen ist jedoch versperrt, denn das Gerüst ist nicht nur abgedeckt, sondern Fenster müssen mitunter auch verklebt werden, so dass sie nicht geöffnet werden können und das Lüften nur über geöffnete Türen erfolgen kann.
"Für uns ist Bauen bei laufenden Schulbetrieb nichts Neues", bekannte Schulleiter Wolfgang Walther. Als 1991 das Gymnasiums gegründet wurde - die 1956/57 erbaute Schule war zuvor eine POS, später Regelschule und dann Gymnasium - sei bereits einiges umgebaut worden. Ständige Informationen und Belehrungen der Schüler über das richtige Verhalten während der Baumaßnahme seien wichtig. Der zweite Bauabschnitt, der ab April 2010 beginnt, sieht Arbeiten im Innen- und Außenbereich vor. Im Schulhof soll es Sitzgelegenheiten und Möglichkeiten für die Freizeitbeschäftigung wie Tischtennisplatten oder eine Streetballanlage geben.

( Helga Schubert, 03.09.2009 )

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