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Zentrumsnahes Wohnen für viele Bewohner attraktiv

Auf den ersten Blick ist es gar nicht zu erspähen das neue Wohngebäude der Wohnungsgenossenschaft "Glück auf". Zwischen Zabel- und Berliner Straße entstand aus einem leerstehenden, über 30 Jahre gewerblich genutzten Haus ein Schmuckstück für 18 Wohnungen. "Nach Abriss, Umbau und Sanierungen ist es nach fast 20 Jahren der erste neue Wohnraum, der in den Bestand der Genossenschaft aufgenommen werden konnte", sagte Vorstand Uwe Klinger stolz. Damals seien Wohnungen aus der Otto-Lummer-Straße in Bieblach-Ost zu "Glück auf" gekommen, wodurch sich der Bestand auf 5800 erhöhte. Heute verfüge die WBG noch über einen Bestand von 3600 Wohnungen. 1270 mussten abgerissen bzw. verkauft werden, erläuterte Uwe Klinger. Entscheiden sei der Bedarf und die Nachfrage und vor allem wo und wie die Menschen wohnen möchten.
Mitten im Zentrum zu wohnen und doch ohne Hektik und Straßenlärm, das wünschen sich viele. Hinzu kommt, dass alle Wohnungen barrierefrei und über einen Lift zu erreichen sind. "Das ist nicht nur für ältere Menschen von Vorteil", lächelte der Glück auf-Vorstand, "sondern auch für jüngere, die Kinderwagen oder den Einkauf zu transportieren haben". Die Größe der Wohnungen liegt zwischen 53 und 73 Quadratmeter. Auffallend sind große Balkons, alle mit Seitenwänden, so dass sich hier jeder sein eigenes kleines Sommerreich schaffen kann. Als Vorteil empfinden es künftige Mieter, dass im Erdgeschoss eine Physiotherapie eingezogen ist.
1,5 Millionen Euro hat die Genossenschaft für den Umbau des Gebäudes, das durch ein neues zweites Obergeschoss erweitert wurde, in die Hand genommen. Finanziert wurde das Vorhaben durch ein Förderdarlehen des Freistaates Thüringen in Höhe von 667.000 Euro, einen Kredit von der Geraer Bank eG und aus Eigenmitteln. Dabei wurden auch die Außenanlagen komplett neu gestaltet, einschließlich der des benachbarten Glück Auf-Hauses Zabelstraße 6 bis 12.
Das Bauvorhaben Wohnpark Berliner Straße ist noch nicht abgeschlossen. Baustart für den zweiten Abschnitt soll zu Beginn des nächsten Jahres sein. Geplant ist, auf einem viele Jahre verwahrlosten Grundstück neben der Geschäftsstelle der WBG ein Neubau mit 27 Wohnungen und einer Begegnungsstätte zu errichten. Uwe Klinger hofft, dass viele Einwohner von der ausgezeichneten Lage profitieren können und verweist auf die Thüringer Innenstadtinitiative hin "Optimal zentral".
Baudezernent Ramon Miller lobte die Wohnungsgenossenschaft Glück auf als verlässlichen Partner für die Umsetzung der Ziele im Stadtumbau. Das zentrumsnahe Wohnen sei für alle Generationen günstig, attraktiv und preiswert, hob er hervor und beglückwünschte den Bauherren, die Planer und Baufirmen, die das können.

( Helga Schubert, 27.08.2009 )

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