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Drei plus eins als Partner: So entsteht Neues

Allen Unkenrufen zum Trotz: Mit Geras Gewerbegebieten geht es voran. Jüngstes Beispiel ist die Wiederherrichtung einer rund sechs Hektar umfassenden Industriefläche, die auf eine etwa 170-jährige Geschichte (1841 Maschinenfabrik Moritz Jahr) zurückblicken kann und den Geraern v.a. als Standort des ehemaligen Dampfkesselbaus in der Salzstraße bekannt sein dürfte. Drei renommierte Geraer Unternehmen und die Stadt investieren in das Vorhaben mehr als vier Millionen Euro. Zu Wochenbeginn gab’s jetzt den ersten Spatenstich, zu dem als Projektsteuerer die Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen (WFG) eingeladen hatte.
Beim symbolischen Akt dabei: Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm, Politiker der im Stadtrat vertretenen Parteien und Wählervereinigungen, Unternehmer und Bauarbeiter. Und natürlich die Geschäftsführer der drei Partnerunternehmen, die wie Phönix aus der Asche den Altstandort neu wiederentstehen lassen wollen: Christoph Schneider von der Schneider Montage GmbH, Jörg Schonert und Rudolf Franz von der Laser Blechbe-& -verarbeitungs GmbH sowie Rolf John und Frank Gnieschwitz von der GM Getränketechnik & Maschinenbau GmbH.
Jürgen Kepke, dessen Unternehmen WFG erfahren ist bei der Vitalisierung und Revitalisierung von Gewerbegebieten (siehe Langenberg), verweist darauf, wie es gelang, die Partner für das Projekt zu gewinnen, das allen dreien künftig eine deutliche Standortverbesserung sichert. Gemeinsam mit der Stadt ist es gelungen, Fördermittel in beträchtlicher Höhe bei Land, Bund und EU locker zu machen.
Die Firmen haben bereits eine Machbarkeitsstudie und ein Altlastengutachten für die weitere Planung in der Hand. Auf dem Gelände des ehemaligen Dampfkesselbaus laufen seit Mai der teilweise Abbruch der Gebäude sowie der Abriss der alten Fundamente und der Gleise. Bis 10. Juli sollen die Arbeiten auf dem ersten Teilabschnitt abgeschlossen sein. Für die weiteren Arbeiten erfolgen Ausschreibungen. 2010 werden die Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. Bis spätestens 2012 soll die Sanierung beendet sein.
Schneider Montage und Laser Blechbe- & -verarbeitung, die derzeit noch im Gebäude von Getränketechnik & Maschinenbau eingemietet sind, wollen in die Neu-errichtung zweier Produktionsstätten investieren. Da kommt der öffentliche Zuschuss für die wirtschaftsnahe Infrastruktur gerade richtig. OB Vornehm würdigte das Projekt als zukunftsträchtig. Einerseits verbessern sich die Bedingungen für die drei ansässigen Unternehmen, andererseits werden weitere Ansiedlungen ermöglicht. Es geht um den Erhalt von 90 Arbeitsplätzen, langfristig um neue Beschäftigungsmöglichkeiten und so gesehen um potenzielle Investoren. So hält der städtische Fachdienst Wirtschaftsförderung/Stadtentwicklung eine restliche Fläche von 10.000 Quadratmetern zur Vermarktung bereit.

( Harald Baumann, 19.06.2009 )

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