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Von der Mythologie und dem wahren Leben inspiriert

Maskeraden, Marionetten und Verkleidungen sind der Mittelpunkt derer Arbeiten des Künstler Jost Heyder, die derzeit unter dem Titel "Maskerade" im Sparkassen-Kundencenter, Schloßstraße 11, zu sehen ist. Portaits und szenarische Darstellungen, Bleistiftskizzen und Farbzeichnungen fügen sich zu einem einheitlichen Gesamtbild zusammen. Nur einige wenige Landschaftsbilder stechen aus den insgesamt 73 Werken heraus. "Dies ist eine der wenigen Ausstellungen in unserem Haus, bei der auf fast allen Werken Menschen zu sehen sind", so Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gera-Greiz.
Fast alle ausgestellten Arbeiten sind nach 2000 entstanden. Doch vorher weiß der Künstler nie, was auf seinen Bildern zum Vorschein kommt. "Ich beschäftgte mich viel mit Belletristik und Mythologie. Es gibt beispielsweise Bilder mit dem Parisurteil oder von Leda", so Jost Heyder. "Oft kommen Dinge zum Vorschein, die so gar nicht intendiert waren." Bei Portraits überlässt der in Gera geborene Künstler aber nur wenig dem Zufall: Über Monate und machmal sogar Jahre entstehen Skizzen, "bis ich die Person aus dem Kopf malen kann". Außerdem sei es ihm wichtig, die Person, die er malt, richtig kennenzulernen. Solche Portraits sind oft private Aufträge. Doch alle seine Bilder, von denen es oft mehrere verschiedene Versionen gibt, stehen zum Verkauf. "Wenn ich weiß, dass ein Bild verkauft wird, mache ich vorher aus meinen Skizzen noch eine neue Version, die bei mir bleibt", verrät Heyder. "Ein gewisser Verlustgedanke überkommt mich jedes Mal in einer solchen Situation." Zu sehen bis 14. August, Mo-Fr 9 bis 18 Uhr.

( NG/kk, 12.06.2009 )

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