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"Bürger haben gezeigt, dass sie zu uns stehen"

3.047 Unterschriften haben die Schüler des Goethegymnasiums/Rutheneum seit 1608 innerhalb von nur neun Tagen für ihren Einwohnerantrag gesammelt. Das sind mehr als zehn mal so viele, wie nötig waren. Schüler und Schuldirektor Dr. Joachim Hensel legten sie Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm vor. Dieser sei durchaus für die Förderung des Antrages, dennoch wäre ein Umzug bei der Sanierung des Gebäudes am Nicolaiberg nach Lusan unumgänglich, so der OB weiter. Nun muss der Stadtrat über den Einwohnerantrag entscheiden.
Doch das Goethegymnasium hat die Rechnung anders gemacht: "Bis der Umbau des alten Regierungsgebäudes fertig ist, können wir durchaus noch im Gebäude am Nicolaiberg bleiben. So schlimm ist es da auch nicht", so Sophie Wallstabe aus der Klasse 6/1. Ein Umzug, nämlich der von Luan zurück in die Innenstadt, würde somit wegfallen und erhebliche Kosten einsparen.
Auch Stadtrat Christian Klein ist davon überzeugt, dass die Notwendigkeit "Lusan" nicht gegeben ist: "Ich werte diese Reaktion als Steine in den Weg legen." Zwölftklässler Falk Müller, der den Antrag zur Zusammenlegung mit Unterstützung von Schuldirektion und Schülervertretung gestellt hat, setzt nun seine Hoffnung in die Entscheidung des Stadtrates: "Die Bürger haben mit der Vielzahl ihrer Unterschriften gezeigt, dass sie zu uns stehen und eine Zusammenlegung gutheißen. Es wäre vermessen, das jetzt abzulehnen."

( NG/kk, 29.05.2009 )

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