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Bei der Geraer Feuerwehr geht es rund

Historische Feuerwehruniformen, moderne Löschfahrzeuge und Rettungshunde im Einsatz. Das und noch viel mehr können Besucher zum Tag der Helfer des Katastrophenschutzes im Rahmen des Jubiläums "150 Jahre Geraer Feuerwehr" am Sonnabend, 18. April, im Gelände der Feuer- und Rettungswache Mitte in der Berliner Straße 153, Zugang Gaswerkstrasse, erleben. Von 10 Uhr bis 16 Uhr geht es dort rund.
10.30 Uhr wird als besonderer Höhepunkt die Ausstellung der Feuerwehrhistorischen Sammlung in einer Halle im Feuerwehrgelände auf einer Fläche von mehreren hundert Quadratmetern feierlich wiedereröffnet. Nachdem diese im Herbst 2007 aus Räumen in Leumnitz ausgelagert werden musste, investierten Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung mit viel Liebe und großem Engagement unzählige Stunden ihrer Freizeit in die Neugestaltung. Dabei wurden sie tatkräftig von den Kollegen der Berufsfeuerwehr und von Sponsoren unterstützt. Nach fast einem Jahr Arbeit hat die Ausstellung mit zirka 1000 Exponaten aus der Feuerwehrgeschichte ein neues Domizil gefunden. Da gibt es u.a. historische Anhänger zu besichtigen, gehören historische Uniformen aus verschiedenen Epochen zur Sammlung. Ab 11 Uhr finden dort Führungen statt. Schulklassen, die im Rahmen des Unterrichtes die Geraer Feuerwehr an Ort und Stelle kennenlernen, dürfen künftig die Sammlung bestaunen. Wer noch mehr über die Feuerwehr erfahren will, kann die 40-seitige Broschüre "150 Jahre Feuerwehr"erwerben.
An diesem Tag präsentieren sich nicht nur die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Geras, die neben ihren Aufgaben im Brandschutz und in Sachen Hilfeleistungen auch im Katastrophenschutz bei Bedarf im Einsatz sind. Sie zeigen moderne Löschfahrzeuge. Das THW fährt schwere Technik auf.
Die Kameraden des THW werden die Rettung von Menschenleben aus einem Gebäude mit einer tragbaren Leiter demonstrieren. Auch ein Gefahrengut-Einsatz wird simuliert. In wenigen Minuten wollen die Rettungskräfte außerdem vorführen, wie aus einem sogenannten MANV-Behälter ein moderner medizinischer Behandlungstrakt zur Erstversorgung von Verletzten entsteht. Die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr, die landesweit im Einsatz ist, stellt ebenfalls ihre Ausrüstung vor und geht in einem Wasserbehältnis fachmännisch auf Tauchgang. Darüber hinaus werden die Kameraden des Arbeiter-Samariter-Bundes präsent sein, die Sanitäts- und Betreuungsaufgaben im Katastrophenschutz erfüllen. Die Kameraden des DRK sind ebenfalls mit vor Ort. Diese Einheiten suchen Nachwuchs und wollen dafür werben. Spannend wird es, wenn die Rettungshunde- und Ortungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr Marlishausen bei Arnstadt im Rahmen einer Simulation einen Verschütteten mit Hilfe eines Rettungshundes findet und mit Technik aus einem Haus birgt. Auch die Geraer Polizei ist mit ihrer modernen Technik auf dem Platz. Für die Jüngsten gibt es eine Mal-Ecke. Ein Spielhaus steht bereit, das mit einer Wasserspritze gelöscht werden kann.

( 17.04.2009 )

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