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Stolpersteine als Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus

Durch den Kölner Künstler Gunter Demnig wurden am Mittwoch die nächsten fünf STOLPERSTEINE in Gera gelegt.
Sie sollen an Menschen erinnern, die in Gera gelebt und gewohnt haben und während der Zeit zwischen 1933 und 1945 im Widerstand zum Nationalsozialismus standen und Opfer dieser Diktatur wurden.
Die Initiative "STOLPERSTEINE in Gera" leistet damit einen Beitrag gegen das Vergessen von Unrecht und Widerstand während dieser Zeit.
Der erste Stein wurde vor dem Gebäude Zschochernstraße 32 gelegt. Dieses Haus steht für viele Schicksale von Juden in Gera. Durch einen STOLPERSTEIN wird an Emil Löwenstein, den letzten Vertreter der jüdischen Gemeinde in Gera und seine Familie erinnert, die bereits vor 1933 darin wohnte.
Anschließend wurde vor dem Gebäude Sorge 9 für Rudolf Diener ein STOLPERSTEIN gelegt, der 1941 im Gerichtsgefängnis ermordet wurde.
Es folgte die Schloßstraße 3 Ecke Sorge. Hier wurde in besonderer Weise an Ernst Brüg und seine gesamte Familie gedacht. Er starb 1938 an den Folgen der Haft im KZ Buchenwald und weiteren Attacken durch die Nationalsozialisten. Außer seinen beiden Kindern sind alle Familienangehörigen Opfer des Nationalsozialismus geworden.
Vor der Burgstraße 5 liegt einStein, der an die Familie Weber und besonders an Emmy mit einem STOLPERSTEIN erinnert, die 1944 den Freitod wählten, weil sie nicht in die Deportation gehen wollten.
Schließlich soll einem weiteren STOLPERSTEIN an Anna Schalscha erinnert werden, die mit ihrer Tochter in der ehemaligen Rudolf-Ferber-Straße 1 wohnte und den Freitod wählte, nach dem ihre Tochter 1942 ins KZ Auschwitz deportiert wurde.

( NG/hs, 09.04.2009 )

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